Ticker: Bauprojekte in der DACH-Region

Der Bau-Ticker DACH von Stadionwelt informiert fortlaufend über Bauprojekte und infrastrukturelle Maßnahmen in Stadien und Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aktuell: Tiefensondierung Holstein-Stadion und Finanzierung Jahnsportpark.

31.07.2026 – Tiefensondierung am Holstein-Stadion beginnt im August

Auf dem Fögeplatz hinter der bisherigen Nordtribüne des Holstein-Stadions werden die Erdarbeiten für den Bau der neuen Haupttribüne fortgesetzt. Der Aushub dient der Vorbereitung einer Tiefensondierung durch den Kampfmittelräumdienst, die im August beginnen und rund einen Monat dauern soll. Parallel sind Maßnahmen zur Bodenverbesserung vorgesehen. An den zuvor errichteten Ersatzflutlichtmasten wurden zudem Kameras für die Torlinientechnik installiert.

29.07.2026 – Stadt Oldenburg zum Austauschs mit EU-Kommission

Die Stadt Oldenburg hat die Kritik am Umgang mit Unterlagen zum EU-Beihilfeverfahren für den geplanten Stadionneubau zurückgewiesen. Nach Angaben der Stadt werden die Fragen und Antworten aus dem laufenden Austausch mit der Europäischen Kommission zunächst durch eine beauftragte Anwaltskanzlei in einem Gesamtdokument zusammengeführt. Nach Abschluss des Verfahrensaustauschs soll das Dokument den Fraktionen und Ratsmitgliedern vollständig zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt verweist dabei auf die Vertraulichkeitsanforderungen der Europäischen Kommission.,

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28.07.2026 – Finanzierung für inklusive Sportanlage im Jahnsportpark gesichert

Der Berliner Senat hat die Finanzierung für die Sanierung und Erweiterung der Sportwiese im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark beschlossen. Die Maßnahme hat ein Volumen von rund 3 Mio. Euro. Der Bund übernimmt 45 % der förderfähigen Kosten, das Land Berlin trägt die verbleibenden 55 %. Geplant sind ein multifunktionales Kunstrasenspielfeld für Fußball, Hockey und Flag Football, eine inklusive Lauf- und Rollstrecke sowie die Sanierung bestehender Naturrasenflächen.

27.07.2026 – Heilbronn bewilligt weitere Investitionen ins Frankenstadion

Der Gemeinderat der Stadt Heilbronn hat zusätzliche Investitionen in Höhe von 985.000 Euro für das Frankenstadion beschlossen. Vorgesehen sind neue Raummodule für Umkleiden, Sanitäranlagen, Lagerflächen und die Geschäftsstelle des SGV Heilbronn-Freiberg. Zudem sollen provisorische Stromleitungen, eine neue Trafostation für die Flutlichtanlage sowie zusätzliche Zäune und Absperrungen installiert werden. Die Maßnahmen sollen die Anforderungen des Regionalligabetriebs und weiterer Sport- und Veranstaltungsnutzungen abdecken.

In Heilbronn wird auch der Bau einer neuen Eissporthalle vorangetrieben, denn die Kolbenschmidt Arena, Heimspielstätte der Heilbronner EC Falken, hat das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Welche drei Neubau-Varianten geprüft werden.

24.07.2026 – Max-Schmeling-Halle bleibt die Heimat der Füchse

Die Füchse Berlin und die Max-Schmeling-Halle setzen ihren gemeinsamen Weg langfristig fort. Der Handball-Bundesligist wird seine Heimspiele auch in den kommenden Jahren in der traditionsreichen Arena austragen. Der bestehende Vertrag mit dem Land Berlin wurde bis zum Ende der Saison 2029/30 verlängert und schafft damit frühzeitig Planungssicherheit für Verein und Fans

24.07.2026 – Bauarbeiten in Bocholt liegen im Zeitplan

Die Infrastrukturarbeiten im praemium Park am Hünting werden planmäßig fortgesetzt. Auf dem Spielfeld wurde die Rasentragschicht fertiggestellt, anschließend beginnt die Verlegung des Rollrasens. An der Nordtribüne wurden Lautsprecher montiert sowie Sanitär- und Getränke-Container an die Versorgungsleitungen angeschlossen. Zudem laufen Zaunarbeiten und die Vorbereitungen für die Fundamente der Südtribüne. Auch der Rückbau der Stahlkonstruktion des Spielertunnels ist vorgesehen. Die notwendigen Maßnahmen sollen bis zum Saisonauftakt gegen den FC Schalke 04 U23 am 8. August 2026 abgeschlossen sein.

22.07.2026 – Umbau des Dreisamstadions soll 2026 abgeschlossen werden

Das Dreisamstadion wird für 10 Mio. Euro modernisiert.
Das Dreisamstadion wird für 10 Mio. Euro modernisiert. Bild: Stadionwelt
Die Modernisierung des Dreisamstadions in Freiburg schreitet voran. Bereits fertiggestellt sind unter anderem ein Torwarttrainingsplatz, ein Soccer-Court, erneuerte Trainingsflächen sowie zusätzliche Umkleide- und Funktionsräume. Die Pilotphase des Bildungsangebots „Lernort Stadion“ wurde im Juni beendet, die offizielle Eröffnung ist für Oktober 2026 vorgesehen. Ein neuer Kunstrasenplatz soll bis Ende August fertiggestellt werden. Weitere Arbeiten betreffen Catering-Container sowie Kabinen-, Physiotherapie- und Krafträume für die Frauen- und Juniorinnenteams. Der Abschluss aller Maßnahmen ist bis Ende 2026 geplant. Die vom SC Freiburg getragenen Kosten liegen bei 10 Mio. Euro.

22.07.2026 – Erweiterung der PALMBERG ARENA verzögert sich

Die erste Teilerweiterung der PALMBERG ARENA wird nicht zum Beginn der kommenden Saison fertiggestellt. Die zusätzlichen Sitzplätze sollen voraussichtlich ab der Saison 2027/28 zur Verfügung stehen. Bis dahin bleibt die bestehende Sitzplatzkapazität unverändert, weshalb zunächst keine neuen Sitzplatz-Dauerkarten angeboten werden. Stehplatz-Dauerkarten sind weiterhin erhältlich.

20.07.2026 – FC Lugano plant Safe-Standing-System in der AIL Arena

Der FC Lugano will auf der Nordtribüne und im Gästebereich der AIL Arena ein dauerhaftes Safe-Standing-System installieren. Hintergrund sind geänderte UEFA-Vorgaben, nach denen Schweizer Clubs bei europäischen Wettbewerben auch Stehplatzbereiche nutzen können. Das System besteht aus Absperrungen mit integrierten Sitzen und ermöglicht sowohl eine Sitz- als auch eine Stehplatzkonfiguration. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen bietet der Sektor B3 künftig 423 Sitz- oder 823 Stehplätze. Im Gästesektor sind 600 Sitz- oder 900 Stehplätze vorgesehen.

Die AIL Arena ist auch Thema in der aktuellen Ausgabe Stadionwelt INSIDE 3/2026. Der FC Lugano will mit seinem neuen Stadion die Schweizer Stadionlandschaft nachhaltig verändern – und zugleich den Club auf ein neues Level heben.

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20.07.2026 – Bocholter Bündnis investiert 3 Mio. Euro ins Stadion

Die Bocholter Bündnis GmbH investiert rund 3 Mio. Euro in den Ausbau der Stadioninfrastruktur des 1. FC Bocholt. Geplant sind unter anderem zwei neue Stahlrohrtribünen im praemium Park am Hünting, von denen die Nordtribüne mit 1.163 überdachten Sitzplätzen bereits fertiggestellt ist. Die Südtribüne mit weiteren Sitz- und Stehplätzen soll zeitnah folgen. Gemeinsam mit der von der Stadt Bocholt geplanten Flutlichtanlage und Rasenheizung soll das Stadion damit die Voraussetzungen für den Spielbetrieb in der 3. Liga erfüllen.

So soll das drittligataugliche Stadion in Bocholt einnmal aussehen.
So soll das drittligataugliche Stadion in Bocholt einnmal aussehen. Bild: 1. FC Bocholt

15.07.2026 – Kempten Sharks erhalten LED-Wand für das Eisstadion

Die MAHA Group stellt dem ESC Kempten Sharks eine bislang im Unternehmensshowroom eingesetzte LED-Wand zur Verfügung. Die Anlage wurde am 6. Juli 2026 abgebaut und vom Verein übernommen. Im Eisstadion soll sie künftig als Ergebnisanzeige eingesetzt werden. Die Bereitstellung erfolgt im Rahmen der seit 2025 bestehenden Sponsoringpartnerschaft zwischen dem Unternehmen und dem Eishockeyverein.

10.07.2026 – Meilenstein für neues Trainingszentrum des SC Austria Lustenau

Der SC Austria Lustenau hat einen Meilenstein auf dem Weg zum neuen Trainingszentrum im Schweizer Ried erreicht. Mit der Unterzeichnung einer grenzüberschreitenden Vereinbarung zwischen Österreich und der Schweiz wurden die Voraussetzungen für die weitere Umsetzung des Projekts geschaffen. Das Trainingszentrum soll künftig moderne Bedingungen für den Nachwuchs- und Profibereich bieten und entsteht als Ersatz für die bisherigen Trainingsplätze, die im Zuge des Hochwasserschutzprojekts RHESI wegfallen.

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10.07.2026 – Baugrunduntersuchungen für neue Arena in Frankfurt gestartet

Für die geplante Multifunktionsarena in Frankfurt neben dem Deutsche Bank Park haben die geotechnischen Baugrunduntersuchungen begonnen. Die Erkundungen sollen die Baugrund- und Grundwasserverhältnisse analysieren und bilden die Grundlage für die weitere Planung des Projekts. Parallel soll die Ausschreibung des Generalplaners Ende Juli abgeschlossen werden.

Moritz Schneider, Geschäftsführer der Sportpark Stadion GmbH, sprach mit Stadionwelt über den aktuellen Stand und weiteren Zeitplan sowie das spätere Betriebskonzept und die Bedeutung der neuen Multifunktionsarena in Frankfurt. Das Interview finden Sie hier.

10.07.2026 – Osttribüne des SC Preußen Münster kurz vor Fertigstellung

Die neue Osttribüne im LVM-Preußenstadion des SC Preußen Münster steht kurz vor ihrer Fertigstellung und wird zur Saisoneröffnung am 1. August erstmals für Zuschauer geöffnet. Rund 9.000 Stehplätze bietet die „Fiffi-Gerritzen-Kurve“. Die Dachblende der Tribüne bleibt dauerhaft werbefrei, während die durch den Vermarktungsverzicht entstehenden Einnahmeverluste teilweise über den im Ticketpreis enthaltenen Solidaritätsbeitrag „Kurventaler“ ausgeglichen werden. Ende Juni begann in dem Stadion zudem die Montage einer Photovoltaik-Anlage.

Bis zu 9.000 Zuschauer passen auf die neue Osttribüne in Münster.
Bis zu 9.000 Zuschauer passen auf die neue Osttribüne in Münster. Bild: SC Preußen Münster

10.07.2026 – Neues Stadionschild für Eintracht Braunschweig

Am Haupteingang des EINTRACHT-STADIONs von Eintracht Braunschweig wird ein neues, mehr als zwölf Meter breites Stadionschild errichtet. Die Eröffnung ist für August geplant. Vorbehaltlich der Zustimmung der Stadt soll das beleuchtete Schild neben dem Stadionnamen auch den historischen steigenden roten Löwen zeigen.

02.07.2026 – Bewegung beim Geißbockheim-Projekt des 1. FC Köln

Der Kölner Stadtrat hat die Ertüchtigung von drei Satellitenplätzen am Geißbockheim des 1. FC Köln grundsätzlich ermöglicht. Am Geißbockheim soll ein neues Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) entstehen – aber erst, wenn genügend Satellitenplätze zur Verfügung stehen.

Der 1. FC Köln möchte ein NLZ am Geißbockheim errichten.
Der 1. FC Köln möchte ein NLZ am Geißbockheim errichten. Bild: Stadionwelt

Damit endet der bisherige politische Stillstand beim Ausbauvorhaben vorerst. Nun muss die Verwaltung die Baumaßnahmen noch genehmigen. Der Club will mit dem Bau des NLZs im Frühjahr 2027 beginnen.

Neben dem Ausbau des Geißbockheims prüft der 1. FC Köln auch einen Ausbau des RheinEnergieSTADIONs. Stadionwelt blickt auf beide Projekte.

01.07.2026 – Infrastrukturmaßnahmen nach Krawallen in Dresden

Im Rudolf-Harbig-Stadion sollen als Reaktion auf die Vorfälle beim Spiel von der SG Dynamo Dresden gegen Hertha BSC bauliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Geplant sind unter anderem zusätzlicher Übersteigschutz im Gästebereich, eine Erhöhung von Mauern sowie eine Modernisierung der Videotechnik. Die Kosten werden aktuell auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt und sollen zwischen Stadt, Verein und Stadionbetreiber aufgeteilt werden.

Auch in Magdeburg gab es zu Jahresbeginn Krawalle, die Veränderungen nach sich zogen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Juni 2026

26.06.2026 – Röntgenstadion in Remscheid dauerhaft gesperrt

Das Röntgenstadion im Remscheider Stadtteil Lennep wird ab sofort vollständig und dauerhaft gesperrt. Grund sind gravierende Sicherheitsmängel sowie ein nicht mehr vertretbarer Aufwand zur Verkehrssicherung. Bereits zuvor mussten Teile des Stadions wie die Haupttribüne und die Nordkurve aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, nun ist auch der restliche Betrieb nicht mehr möglich.

25.06.2026 – Koblenz: Finanzierung und Zeitplan für Oberwerth-Tribüne

Neue Tribüne bis 2031?
Neue Tribüne bis 2031? Bild: Stadionwelt
Der Neubau der Haupttribüne im Stadion Oberwerth wurde von der Stadt Koblenz mit rund 47,6 Mio. Euro veranschlagt. Die Stadt trägt davon etwa 13,6 Mio. Euro, der Großteil soll über Bundes- und Landesfördermittel gedeckt werden. Eine Förderung aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ ist bereits gesichert. Der Bau ist für die Jahre 2027 bis 2030 geplant, die Fertigstellung soll 2031 erfolgen.

23.06.2026 – FC Basel plant Trainingscenter

Der FC Basel plant den Bau eines neuen Trainingscenters auf den Sportanlagen St. Jakob. Das Gebäude soll künftig die komplette Trainingsinfrastruktur der 1. Mannschaft inklusive Kantine bündeln, zudem sollen auch Bereiche der Frauenabteilung integriert werden. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat den Dienstbarkeitsvertrag bereits genehmigt, wodurch die weiteren Planungsschritte starten können. Der Baustart ist – vorbehaltlich der weiteren Verfahren – für Sommer/Herbst 2027 vorgesehen.

Die alte Nordtribüne in Münster ist inzwischen Geschichte.
Die alte Nordtribüne in Münster ist inzwischen Geschichte. Bild: Stadionwelt

23.06.2026 – SC Preußen Münster setzt auf Hybridrasen

Der Trainingsplatz sowie der Rasen im LVM-Preußenstadion des SC Preußen Münster werden auf Hybridrasen umgestellt. Während die Arbeiten am Trainingsplatz bereits begonnen haben, erfolgt der Umbau des Stadionrasens in der Länderspielpause im September. Neben dem neuen Hybridrasen werden im Stadion auch die Entwässerung und die Beregnungsanlage erneuert. Mit der Maßnahme will der Club die Belastbarkeit der Spielflächen langfristig verbessern und die Unterhaltungskosten senken.

Der Umbau des LVM-Preußenstadions schreitet Schritten voran. Nach dem letzten Heimspiel der Saison wurde mit dem Abriss der Nordtribüne begonnen, die bis 2027 zur neuen Haupttribüne des Stadions werden soll.

23.06.2026 – Förderkreis zeigt Lösung für Kunstrasenprojekt in Mannheim auf

Nach Angaben des Förderkreises „Buwe Fabrik“ e.V. besteht weiterhin die Möglichkeit, einen neuen Kunstrasenplatz beim SV Waldhof Mannheim zu realisieren. Statt des ursprünglich geplanten Umbaus von Platz 3 wird nun ein Neubau auf Platz 4 oder 5 vorgeschlagen, der kostengünstiger umgesetzt werden könnte. Die vorhandenen Spendengelder und in Aussicht gestellten Fördermittel sollen dafür ausreichen, sofern eine Bürgschaft gestellt wird.

09.06.2026 – Planungen für Multifunktionsarena in Wuppertal laufen weiter

Nach Angaben der Stadt Wuppertal dauern die Planungen für die Multifunktionsarena an. Derzeit werden unter anderem die Grundstücksverfügbarkeit, die Wirtschaftlichkeit und planungsrechtliche Fragen geprüft. Ein endgültiger Standort steht noch nicht fest. Ziel bleibt eine Fertigstellung der Arena möglichst vor der Bundesgartenschau, ein konkreter Zeitplan ist jedoch weiterhin offen.

Im Frühjahr gab Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff ein Update zur neuen Multifunktionsarena. Mehr Infos finden Sie hier.

09.06.2026 – Sitzaustausch in der BayArena gestartet

In der BayArena hat der Austausch der Stadionbestuhlung begonnen. Nach 17 Jahren werden die bisherigen Sitzschalen durch moderne Klappsitze ersetzt, die den Komfort verbessern und mehr Bewegungsfreiheit in den Reihen schaffen sollen. Ein Teil der alten Sitze wird an Fans als Erinnerungsstücke verkauft, weitere Sitzschalen gehen an soziale Einrichtungen, Vereine sowie Stadionprojekte in der Ukraine. Zum Saisonstart 2026/27 soll die neue Bestuhlung in den Vereinsfarben Schwarz und Rot vollständig installiert sein.

Bayer Leverkusen nutzt den Anlass und bietet die Sitze, die auch in der Meistersaison montiert waren, zum Verkauf an. Der Preis ist dabei an die Serie an ungeschlagenen Spielen angelehnt.

08.06.2026 – VfL Wolfsburg modernisiert Spielfeld im AOK Stadion

Im AOK Stadion des VfL Wolfsburg laufen derzeit umfangreiche Modernisierungsarbeiten am Spielfeld. Neben der vollständigen Erneuerung des Rasens wird die Anlage auf Hybridrasen umgestellt und der Unterbau technisch aufgewertet. Durch den Einbau von Glasschaumschotter sollen die Energieeffizienz verbessert und langfristig Betriebskosten gesenkt werden. Die Arbeiten im Stadion der VfL-Frauenmannschaft und des VfL-Nachwuchses sollen Ende August abgeschlossen sein.

02.06.2026 – Umbau des Holstein-Stadions in Kiel offiziell gestartet

Mit dem symbolischen Abbau der ersten Sitzschalen auf der Nordtribüne hat der Umbau des Holstein-Stadions offiziell begonnen. Die Tribüne wird in den kommenden Wochen vollständig zurückgebaut und durch die neue Haupttribüne ersetzt, die bis März 2028 fertiggestellt werden soll. Der vollständige Stadionumbau soll bis 2030 abgeschlossen sein. Erste vorbereitende Arbeiten begannen unmittelbar nach dem Ende der Saison 2025/26.

So soll das Stadion in Kiel nach dem Umbau einmal aussehen.
So soll das Stadion in Kiel nach dem Umbau einmal aussehen. Bild: Arge HPP/Ax5

01.06.2026 – Baustart für Ausbau des Stadions in Essen verzögert sich

Der geplante Ausbau des Stadions an der Hafenstraße in Essen verzögert sich. Nach Angaben der städtischen Grundstücksverwaltung (GVE) wird der Baustart aufgrund ausstehender Genehmigungen voraussichtlich erst Ende des dritten Quartals erfolgen. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit von Rot-Weiss Essen soll das Stadion von derzeit rund 20.000 auf 26.000 Plätze erweitert werden.

Im März informierte Rot-Weiss Essen auf einer Infoveranstaltung über den Zeitplan des Bauprojekts.

01.06.2026 – Machbarkeitsstudie für Eisstadion am Pferdeturm

Bis September soll eine Machbarkeitsstudie zeigen, ob das sanierungsbedürftige Eisstadion am Pferdeturm modernisiert werden kann oder ein Neubau erforderlich ist. Ziel ist es, den traditionsreichen Standort spätestens bis 2032 wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnet das Projekt als eines der wichtigsten Themen auf der Agenda des Rathauses.

Parallel hat die Fanszene der Hannover Indians eine Petition gestartet, die eine verbindliche und dauerhafte Standortgarantie fordert. Unabhängig davon, ob das Eisstadion saniert oder neu gebaut wird.

Im Frühjahr 2026 wurde ein Antrag im Stadtrat Hannover eingebracht, um die Zukunft des Eisstadions zu klären. Details dazu finden Sie hier.

Mai 2026

20.05.2026 – Lok Leipzig investiert für Aufstiegsspiele in Stadionumbau

Der 1. FC Lok Leipzig rüstet das Bruno-Plache-Stadion für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen die Würzburger Kickers kurzfristig um. Neben dem Einbau von rund 1.200 neuen Sitzschalen werden ein TV-Turm, zusätzliche Kamerapositionen sowie Interviewzonen geschaffen. Zudem laufen Arbeiten an Brandschutzmaßnahmen und der Infrastruktur. Der Club investiert dafür rund 250.000 Euro und verweist auf die Anforderungen für einen möglichen Drittligabetrieb.

18.05.2026 – Rückbauarbeiten im Stadion am Hünting gestartet

Im Bocholter praemium Park am Hünting haben die Arbeiten für den Umbau der Spielfläche begonnen. Nach dem Rückbau von Zäunen, Trainerbänken und Werbeanlagen wird der Stadionrasen inklusive Unterbau entfernt. Anschließend folgen der Einbau einer neuen Rasenheizung sowie der Wiederaufbau des Spielfelds. Parallel beginnen Tiefbauarbeiten für die neue Südtribüne mit überdachten Sitz- und Stehplätzen.

12.05.2026 – EVZ informiert über nächste Ausbauphase der OYM hall

Der EVZ startet im Sommer 2026 die sechste Bauphase seines Stadionprojekts „Keep Building“. Im Mittelpunkt stehen die Anhebung des Stadiondachs sowie der Ausbau neuer Hospitality- und Fanbereiche, darunter die Sportsbar 67, ein neuer Fanshop und das Restaurant „Tugium“. Die neuen Bereiche sollen bereits zum Saisonstart 2026/27 genutzt werden. Aufgrund der Bauarbeiten bestreiten die Teams ihre ersten Saisonspiele auswärts.

12.05.2026 – Greifswald plant umfassende Modernisierung des Volksstadions

Das Volksstadion in Greifswald soll ab 2027 für rund 20 Mio. Euro modernisiert werden. Geplant sind unter anderem überdachte und erweiterte Tribünen, ein winterfester Hybridrasen, neue Flutlichtanlagen sowie energetische Sanierungen. Die Kapazität soll auf mehr als 5.000 Plätze steigen. Zudem sind zusätzliche Parkflächen und ein Multifunktionsgebäude vorgesehen.

Das Volksstadion soll unter anderem eine neue Tribüne erhalten.
Das Volksstadion soll unter anderem eine neue Tribüne erhalten. Bild: Greifswalder FC

11.05.2026 – Bürgerbegehren gegen Stadionneubau in Oldenburg unzulässig

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg hat ein Bürgerbegehren gegen den geplanten Stadionneubau für unzulässig erklärt. Nach Auffassung der Stadt sei die Fragestellung zu unbestimmt formuliert und lasse unterschiedliche Interpretationen zu. Zudem entspreche die in der Begründung dargestellte Finanzierungsstruktur nicht den tatsächlichen Planungen der Stadt.

Bis 2029 soll in Oldenburg ein neues Stadion für 10.000 Zuschauer entstehen. Auf einem Pressetermin stellten die Verantwortlichen die aktuellen Planungen, eine überarbeitete Kostenkalkulation sowie erste Visualisierungen vor.

11.05.2026 – Wismar eröffnet modernisiertes Stadion wieder

Nach sechsjähriger Bauzeit ist das HW-Leasing-Stadion in Wismar offiziell wiedereröffnet worden. Die Sanierung umfasste unter anderem einen neuen Kunstrasenplatz, modernisierte Umkleiden und Sanitäranlagen, eine erneuerte Laufbahn sowie barrierefreie Anpassungen. Bund und Land beteiligten sich an der Finanzierung des rund 3,9 Mio. Euro teuren Projekts.

08.05.2026 – Münchner Koalition unterstützt Ausbau des Grünwalder Stadions

Die neue Münchner Rathauskoalition hat sich im Koalitionsvertrag zur Modernisierung und zum ligatauglichen Ausbau des Grünwalder Stadions bekannt. „Wir setzen uns für die Modernisierung und den ligatauglichen Ausbau des Grünwalder Stadions ein und prüfen eine Erbpachtlösung“, heißt es in dem Papier. Damit erhält das Vorhaben des TSV 1860 München zur Gründung einer eigenen Stadiongesellschaft politische Unterstützung.

Der TSV 1860 München plant die Gründung einer Betriebsgesellschaft für das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Die Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie sind der Auslöser für diese Entscheidung.

07.05.2026 – Osnabrück verliert Bundesförderung für Stadionumbau

Die Stadt Osnabrück muss den geplanten Umbau der Bremer Brücke ohne eine bereits eingeplante Bundesförderung finanzieren. Dadurch steigen die Kosten für das Projekt um rund 8 Mio. Euro. Insgesamt werden die Umbaukosten auf etwa 67 Mio. Euro beziffert. Die Auswirkungen auf Zeitplan und Finanzierung werden derzeit geprüft.

Die Bremer Brücke in Osnabrück wird in Zukunft saniert. Davor übernimmt die Stadt Osnabrück sämtliche Anteile an der Stadionbetriebsgesellschaft. Wie der ursprüngliche Übernahme-Plan geändert und vereinfacht wurde.

06.05.2026 – Finanzierung für Stadionumbau in Altglienicke gesichert

Die Finanzierung für den Ausbau der Willi-Sänger-Sportanlage in Berlin-Altglienicke steht. Das Projekt umfasst unter anderem neue Tribünen, barrierefreie Infrastruktur, LED-Flutlicht und zusätzliche Zuschauerbereiche für den Regionalliga-Spielbetrieb der VSG Altglienicke. Der Baustart ist für Sommer 2027 vorgesehen.

April 2026

28.04.2026 – Holstein Kiel startet Vorbereitungen für Stadionneubau

Holstein Kiel hat mit ersten Maßnahmen für den Neubau des Holstein-Stadions begonnen. Noch während der laufenden Saison werden Containeranlagen für die Baustelle errichtet. Nach Saisonende sollen größere Umbauarbeiten starten. Während der Bauzeit wird die Stadionkapazität reduziert. Das neue Stadion soll bis 2030 fertiggestellt werden und Platz für rund 22.000 Zuschauer bieten.

In Kiel ist die Vergabe für den Umbau des Holstein-Stadions erfolgt. Für 75 Mio. Euro soll ein bundesligataugliches Stadion mit über 22.000 Plätzen und modernisierter Infrastruktur entstehen. Ein Baustart könnte bereits 2026 erfolgen.

26.04.2026 – Ludwigshafen prüft Zukunft des Südweststadions

Die CDU-Stadtratsfraktion in Ludwigshafen fordert eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung und künftigen Nutzung des Südweststadions. Untersucht werden sollen unter anderem der bauliche Zustand, Nutzungsmöglichkeiten für Sport und Veranstaltungen sowie Finanzierungsmodelle und Umsetzungszeiträume. Grundlage der Überlegungen ist der Sportentwicklungsplan der Stadt aus dem Jahr 2022.

21.04.2026 – Tribünenbau in Bocholt geht in finale Phase

Die Arbeiten an der neuen Nordtribüne in Bocholt schreiten weiterhin planmäßig voran. Ein wichtiger Meilenstein: Das Stahlgerüst der Tribüne wurde vollständig fertiggestellt und das Dachtragwerk erfolgreich montiert. Parallel dazu erfolgte bereits die Installation der Sitze, sodass die zukünftigen 1.163 überdachten Sitzplätze nun klar erkennbar sind.

Bild: 1. FC Bocholt

Es folgen die Eindeckung der Dachfläche und die ersten Verkleidungsarbeiten an den Außenwänden. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, können wie geplant die Pflasterarbeiten im Umfeld der Tribüne erfolgen. Insgesamt befindet sich das Projekt weiterhin im vorgesehenen Zeitplan und nimmt Schritt für Schritt seine endgültige Form an.

20.04.2026 – Entwurfsphase für Stadion-Stadtteil in Kaiserslautern

Im Rahmen des nichtoffenen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs zur städtebaulichen Entwicklung von Flächen im Umfeld des Fritz-Walter-Stadions hat am Freitag, 17. April, das Kolloquium in den Räumlichkeiten des Fritz-Walter-Stadions stattgefunden. Teilgenommen haben die am Wettbewerb teilnehmenden Planungsbüros sowie Vertreterinnen und Vertreter des Preisgerichts, der Stadtverwaltung und des betreuenden Büros.

Die Vorbereitung und Durchführung erfolgte in stadtinterner Abstimmung unter koordinierender Mitwirkung des Referats Stadtentwicklung und des betreuenden Büros Hille Tesch Architekten+Stadtplaner aus Ingelheim. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel begleitete das Kolloquium vor Ort im Stadion.

Die teilnehmenden Büros werden nun bis 23. Juni ihre Wettbewerbsentwürfe erarbeiten. Diese werden im Rahmen der Sitzung des Preisgerichts am 18. und 19. August juriert. Eine öffentliche Ausstellung erfolgt im Anschluss.

17.04.2026 – Flutlichtmast am LVM-Preußenstadion zurückgebaut

Der erste der insgesamt vier Haupt-Flutlichtmasten des LVM-Preußenstadions wurde gekappt. An einem Schwerlastkran wurde das tonnenschwere Lampen-Element, das in luftiger Höhe mit dem Schweißgerät vom Mast getrennt wurde, zu Boden gelassen, wo es weiter in seine Bestandteile zerlegt wurde.

Architektur Concept Pfaffhausen u. Kollegen hat den Zuschlag für den Totalumbau des Preußenstadions erhalten. Stadionwelt sprach mit Guido Pfaffhausen, dem verantwortlichen Architekten, über das Projekt sowie die Besonderheiten.

Zukünftig wird das LVM-Preußenstadion durch moderne LED-Strahler, die direkt unter den Tribünendächern montiert sind, ausgeleuchtet. Noch bleiben aber vor allem die Flutlichtmasten auf der Nordseite, die ab dem Sommer umgebaut wird, erhalten. Der am 17. April zurückgebaute Flutlichtmast stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1990 und ersetzte einen Vorgänger aus den 1950er-Jahren. Mit einer Höhe von rund 32 Metern prägte er gemeinsam mit den drei übrigen alten Masten seit Jahrzehnten das Stadionbild.

14.04.2026 – Wartburgarena macht weiter Fortschritte

Die Bauarbeiten an der Wartburgarena O1 gehen voran. An der Süd-West-Ecke der Industrieruine wurde das Dach abgenommen worden, an der Nord-West war das bereits erfolgt. Dort entstehen in Betonbauweise die neuen Treppenhäuser der Wartburgarena. Des Weiteren ist um die Westfassade eine Baugrube angelegt worden, um an die Fundamente zu gelangen. Diese müssen saniert werden, um die Standsicherheit für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten. Der vorhandene Keller bleibt nur in diesem Bereich erhalten, im Bereich des Hallenneubaus wird er verfüllt.

Eine detaillierte Projektvorstellung inklusive Interview mit Eisenachs Oberbürgermeisterin finden Sie hier.

Aktuell sind die umfassenden Abbrucharbeiten für den hinter der Westfassade und dem ersten Stahlträger-Segment stehenden Gebäudeteil ausgeschrieben. Das betrifft: Dächer, Decken, Schornsteine, Lastenfahrstuhl, weitere Stahlträger.  Die großen Abbrucharbeiten beginnen im Spätsommer und dauern voraussichtlich bis Februar 2027. Dafür wird der westliche Gebäudeteil, der erhalten bleibt, vom übrigen Baukörper getrennt.

An der Stelle des alten O1 entsteht die moderne Wartburgarena mit 4000 Zuschauerplätzen, die künftig Sport und Kultur unter einem Dach vereint. Für 2027 ist der Rohbau der neuen Halle geplant und 2028 der Innenausbau.

09.04.2026 –Fassadenbeleuchtung für OYM Hall geplant

Für die OYM Hall im schweizerischen Zug ist eine neue LED-Fassadenbeleuchtung mit 134 RGBW-Strahlern geplant. Das Konzept soll Orientierung, Sicherheit und eine variable Inszenierung bei Veranstaltungen ermöglichen. Die Kosten liegen bei rund 120.000 Schweizer Franken (ca. 130.000 Euro). Die Maßnahme wäre Teil einer umfassenden Arena-Modernisierung, die unter anderem Dacharbeiten und neue Gastronomiebereiche umfasst. Der Spielbetrieb soll in der kommenden Saison erst ab Mitte Oktober starten, die Fertigstellung ist für Herbst 2027 vorgesehen.

März 2026

25.03.2026 – FRISCH AUF! Göppingen mit neuer Fantribüne

FRISCH AUF! Göppingen plant zur Saison 2026/27 gemeinsam mit der Fanszene einen neu strukturierten Fanblock in der EWS Arena. Im oberen Bereich von Block T soll zusätzlich ein Stehplatzbereich entstehen. Ein Teil der Fläche wird über Stehplatz-Dauerkarten vergeben, weitere Plätze sollen als Tageskarten angeboten werden. Die Preise für Stehplätze bleiben laut Club unverändert. Ziel ist eine stärkere Bündelung des aktiven Supports auf der Tribüne.

25.03.2026 – Stadion Wankdorf wird barrierefreier

Im Stadion Wankdorf in Bern werden im Rahmen eines Inklusionsprojekts zusätzliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit und Inklusion umgesetzt. Gemeinsam mit Verbänden, Fachpersonen und betroffenen Fans wurden verschiedene Schritte definiert, die bis zum Start der Saison 2026/27 realisiert werden sollen. Bereits umgesetzt wurden visuelle Leitmarkierungen an Treppen sowie neue Toilettenbeschilderungen mit Brailleschrift. Weitere Maßnahmen befinden sich in Planung oder Umsetzung.

Das Stadion Wankdorf soll barrierefreier werden.
Das Stadion Wankdorf soll barrierefreier werden. Bild: Stadionwelt

23.03.2026 – Neue Beleuchtungsanlage im Brügglifeld geplant

Die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission der Stadt Aarau unterstützt den Antrag des Stadtrats auf ein zinsloses, rückzahlbares Darlehen an die Platzgenossenschaft Brügglifeld. Vorgesehen ist ein Betrag von bis zu 450.000 Schweizer Franken (488.250 Euro) für den Ersatz der Beleuchtungsanlage im Stadion Brügglifeld. Der Antrag soll dem Einwohnerrat ohne Änderungen zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

20.03.2026 – Saarland fördert Sanierung des Stadions Kieselhumes

Das saarländische Innenministerium stellt 3,4 Mio. Euro für die Sanierung des Stadions Kieselhumes in Saarbrücken bereit. Im Vorfeld der Special Olympics Nationalen Spiele 2026 sind unter anderem die Erneuerung der Leichtathletikanlagen, der Neubau eines Multifunktions- und Trainingsgebäudes, die Sanierung der WC-Anlagen sowie die Modernisierung der Stehränge und der Beschallung geplant. Die Maßnahmen sollen sowohl dem Schul- und Vereinssport als auch Großveranstaltungen zugutekommen.

20.03.2026 – Sachsen sagt 60 Mio. Euro für Leipziger Hallen- und Stadionumfeld zu

Für die Weiterentwicklung des Stadionumfelds in Leipzig hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer eine Unterstützung in Höhe von 60 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Im Fokus stehen die Erweiterung der QUARTERBACK Immobilien ARENA auf bis zu 12.000 Plätze, der Neubau einer Ballsporthalle mit 5.000 Plätzen sowie ein Parkhaus im Umfeld der Red-Bull-Arena. Parallel dazu läuft eine Machbarkeitsstudie. Der Freistaat stellt die Mittel nach Angaben Kretschmers unabhängig von einer möglichen Olympiabewerbung bereit.

Der Leipziger Stadtrat hat bereits im Mai 2025 den Rahmenplan zur Umgestaltung des Stadionumfeldes an der Red Bull Arena beschlossen. Neben einer neuen Ballsporthalle steht auch die potenzielle Erweiterung des Trainingszentrums von RB Leipzig im Fokus.

20.03.2026 – Eintracht Hohkeppel bringt Stadionprojekt im Lindlarer Ortskern ein

Der SV Eintracht Hohkeppel hat im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur Pläne für ein regionalligataugliches Stadion auf dem Rasenplatz am Johannesweg in Lindlar vorgestellt. Vorgesehen ist ein modular erweiterbares Stadion mit rund 2.800 Plätzen, überdachter Haupttribüne, Gästebereich, Funktionsgebäude, Flutlicht und Sicherheitsinfrastruktur. Die Investitionskosten beziffert der Verein je nach Ausführung auf mindestens 1,2 bis rund 2,5 Mio. Euro. Die Gemeinde will die baurechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen prüfen, eine Entscheidung wird noch in diesem Jahr angestrebt.

19.03.2026 – Wiener Sport-Club-Stadion eröffnet Mitte April

Das modernisierte Sport-Club-Stadion in Wien-Hernals soll am 17. April 2026 mit dem Spiel des Wiener Sport-Clubs gegen den SV Horn eröffnet werden. Die Anlage bietet rund 5.600 Plätze bei nationalen und etwa 4.600 Plätze bei internationalen Spielen. Das Stadion erfüllt den UEFA-Kategorie-2-Standard und ist für eine multifunktionale Nutzung durch Vereins-, Frauen-, Nachwuchs- und Breitensport sowie American Football und Rugby vorgesehen. Der Wiener Sport-Club bleibt Pächter und verantwortet den operativen Betrieb.

17.03.2026 – Fortschritte bei Wartburgarena in Eisenach

Beim Bau der Wartburgarena in Eisenach ist die Fassade der Industrieruine O1 bis auf das historische Stahlskelett zurückgebaut worden. Grund sind größere Schäden an der Stahlkonstruktion als bislang angenommen. Die Westfassade soll erhalten und anhand des historischen Vorbilds rekonstruiert werden. Als nächster Schritt ist der Bau zweier neuer Treppenhäuser vorgesehen, bevor im Jahr 2027 der Hallenneubau hinter der Fassade entstehen soll. Die künftige Arena ist mit 4.000 Plätzen als multifunktionale Veranstaltungshalle geplant.

In Eisenach soll eine neue Multifunktiosnarena für bis zu 4.000 Zuschauer entstehen,
In Eisenach soll eine neue Multifunktiosnarena für bis zu 4.000 Zuschauer entstehen, Bild: Stadt Eisenach

13.03.2026 – Regionalligatauglicher Umbau des Delmenhorster Stadions

Die Bauarbeiten im städtischen Stadion an der Düsternortstraße zur Herstellung der Regionalligatauglichkeit werden nach witterungsbedingten Verzögerungen fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen derzeit der Bau einer neuen Zaunanlage und die Vorbereitung der neuen Flutlichtanlage. Der Hauptplatz bleibt voraussichtlich bis zum 19. Juni für Schul- und Vereinssport gesperrt. Heimspiele des SV Atlas Delmenhorst können unter besonderen Sicherheitsauflagen weiterhin stattfinden.

13.03.2026 – Ausbau des Stadions an der Hafenstraße verzögert sich

Der Ausbau des Stadions an der Hafenstraße in Essen beginnt später als ursprünglich erwartet. Die Grundstücksverwaltung Essen will als Bauherr zunächst den Abschluss eines neuen Pachtvertrags mit Rot-Weiss Essen abwarten. Offen sind demnach noch finanzielle Regelungen, insbesondere für den Fall eines Aufstiegs in die 2. Bundesliga. Die Baugenehmigung ist beantragt, ein Baubeginn im Sommer gilt weiterhin als Ziel. Die Fertigstellung des Ausbaus mit einer Kapazitätserhöhung auf 26.700 Plätze ist zur Saison 2028/29 vorgesehen.

In Essen soll das Stadion an der Hafenstraße ausgebaut werden.
In Essen soll das Stadion an der Hafenstraße ausgebaut werden. Bild: WOLFF GRUPPE GmbH / GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH

12.03.2026 – Gutachten zur Zukunft des Eisstadions am Pferdeturm gefordert

In Hannover soll ein Gutachten die Zukunft des Eisstadions am Pferdeturm klären. Untersucht werden sollen zwei Varianten: die Sanierung des Bestands oder der Neubau einer modernen Eissporthalle mit mindestens 6.000 Plätzen. Die Prüfung soll neben dem Profi-Eishockey auch Anforderungen aus Nachwuchsarbeit, Frauen-Eishockey, Eiskunstlauf und Breitensport berücksichtigen.

11.03.2026 – Ausweichspielstätte für VfL Bochum II

Mit Beginn der Modernisierung des Ruhrstadions wird die gleichzeitige Nutzung durch Profi- und zweite Mannschaft des VfL Bochum voraussichtlich nicht mehr möglich sein. Für die Saison 2026/27 ist daher vorgesehen, dass der VfL Bochum II seine Regionalliga-Heimspiele in der Mondpalast-Arena in Wanne-Eickel austrägt. Voraussetzung dafür ist unter anderem die Fertigstellung der neuen Flutlichtanlage, die bis Anfang September abgeschlossen sein soll.

05.03.2026 – Bundesförderung für Holztribüne im Bruno-Plache-Stadion

Der Fußball-Regionalligist 1. FC Lok Leipzig erhält 173.840 Euro aus dem Denkmalschutz-Förderprogramm des Bundes für die Sanierung der historischen Holztribüne im Bruno-Plache-Stadion. Die denkmalgeschützte Tribüne stammt aus dem Jahr 1922 und wurde 1932 erweitert. Das Stadion weist mit Blick auf eine mögliche Nutzung im Profifußball weiterhin erheblichen Modernisierungsbedarf auf.

04.03.2026 – Ausschreibung für Westendstadion

Die Stadt Eberwald hat den Neubau des Westendstadions ausgeschrieben. So wird unter anderem eine Firma für die Lieferung und den Einbau von Fenstern und Türen gesucht. Bis zum 26. März können interessierte Unternehmen sich bewerben.

04.03.2026 – Diskussion über Zukunft des Frankenstadions in Heilbronn

In Heilbronn könnte der geplante Umzug des SGV Freiberg ins Frankenstadion Auswirkungen auf die Leichtathletik haben. Im Gemeinderat wird mehrheitlich befürwortet, das Stadion für den möglichen Profifußballbetrieb zu ertüchtigen, unter anderem mit Rasenheizung, zusätzlicher Tribüne und Flutlicht. Die geplante Sanierung der Laufbahn soll zunächst zurückgestellt werden. Mehrere Fraktionen fordern jedoch, die Leichtathletik im Frankenstadion nicht dauerhaft zu verdrängen und die betroffenen Vereine in die weiteren Planungen einzubeziehen.

Für die Regionalligisten ist die Frist zur Abgabe der Lizenzunterlagen für die 3. Liga am 2. März abgelaufen. Welche Viertligisten einen Antrag gestellt haben, wer bewusst warum verzichtet und welche Strategien die Clubs verfolgen.

04.03.2026 – Neuer Finanzierungsansatz für Nürnberger Stadionumbau

In Nürnberg haben CSU-Fraktionschef Andreas Krieglstein und sein Stellvertreter Max Müller vorgeschlagen, den städtischen Anteil am geplanten Stadionumbau auf 75 Mio. Euro zu erhöhen. In gleicher Höhe soll sich nach den Planungen auch der Freistaat Bayern beteiligen. Bei Gesamtkosten von rund 300 Mio.  Euro könnte damit die Hälfte des Projekts öffentlich finanziert werden. Über die Vorplanung und das Finanzierungskonzept für den Umbau des Max-Morlock-Stadions soll der Stadtrat im Sommer entscheiden.

Die Stadt Nürnberg hat die Projektsteuerung für den geplanten Vollumbau des Max-Morlock-Stadions vergeben: Die PROPROJEKT Planungsmanagement & Projektberatung GmbH setzte sich im Vergabeverfahren gegen mehrere Mitbewerber durch.

04.03.2026 –Bauherrenvertretung für Sanierung der Bodensee-Arena vergeben

Der Stadtrat von Kreuzlingen hat die Patio Partner AG aus Zürich mit der Bauherrenvertretung für die Sanierung der Bodensee-Arena beauftragt. Grundlage ist der im September 2025 beschlossene Kredit von netto 26,1 Mio. Schweizer Franken (ca. 27,7 Mio. Euro). Das Unternehmen soll das Projekt bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme begleiten. Zusätzlich wurden projektbegleitende Gremien zur Baukommission sowie für Nutzung und Betrieb personell besetzt.

02.03.2026 – Spatenstich für Nationales Hockey-Trainingszentrum

In Mönchengladbach entsteht am bestehenden Hockeypark ein Nationales Hockey-Trainingszentrum mit ganzjährig nutzbarer Kaltlufthalle und moderner Sportschule. Der Bau wird von Bund und Land gefördert. Am 4. März 2026 erfolgt der offizielle Spatenstich, bei dem auch Ministerpräsident Hendrik Wüst ein Grußwort sprechen wird. Das Projekt soll den Standort nachhaltig stärken und optimale Trainingsbedingungen für den Hockeysport schaffen.

02.03.2026 – Gießen treibt Umbau des Waldstadions voran

Die Stadt Gießen plant die Weiterentwicklung des Sportparks rund um das Waldstadion auch ohne gesicherte Bundesförderung. Ein „Standortentwicklungskonzept“ soll bis Mai 2027 erarbeitet werden und als Grundlage für einen Bebauungsplan dienen. Geplant sind unter anderem Verbesserungen für Fußball, American Football und Leichtathletik, zusätzliche Bewegungsangebote sowie eine bessere Anbindung an die Grünberger Straße. Die angestrebte Sanierung im Umfang von 6,2 Mio. Euro soll möglichst mit Bundesmitteln erfolgen, wird aber grundsätzlich auch ohne Zuschuss weiterverfolgt.

01.03.2026 – Rheinbach saniert Stadion für 2,7 Mio. Euro

Die Stadt Rheinbach hat mit dem symbolischen Spatenstich die umfassende Sanierung ihres Stadions begonnen. Das Projekt soll 2,7 Mio. Euro kosten. 750.000 Euro stammen aus Fördermitteln von Bund und Land, 1 Mio. Euro übernimmt die Bundeswehr, die die Anlage für 25 Jahre mitnutzen darf. Modernisiert werden unter anderem Naturrasen, Beregnungsanlage, 400-Meter-Bahn mit Kunststoffbelag, Flutlicht sowie weitere Infrastrukturmaßnahmen. Die Fertigstellung ist für den Herbst geplant.

Februar 2026

13.02.2026 – Erneute Kostensteigerung für Neubau im Jahn-Sportpark

Die Gesamtkosten für den Neubau des Stadions im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark steigen deutlich an. Statt der ursprünglich kalkulierten rund 97 Mio. Euro rechnet der Berliner Senat inzwischen mit bis zu 266 Mio. Euro für den Stadionbau, hinzu kommen mindestens 20 Mio. Euro Abrisskosten. Damit könnte das Projekt insgesamt rund 286 Mio. Euro kosten. Besonders der dritte Bauabschnitt mit dem geplanten Inklusionssportpark gerät unter finanziellen Druck. Einsparungen betreffen bereits ein Begegnungszentrum und eine verkleinerte Multifunktionshalle. Die Fertigstellung der neuen, rund 20.000 Zuschauer fassenden Arena ist für 2029 vorgesehen.

12.02.2026 – Zwei Flutlichtmasten im Jahn-Sportpark gesprengt

Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind zwei der vier Flutlichtmasten kontrolliert gesprengt worden. Der Rückbau ist Teil der geplanten Umgestaltung zu einer inklusiven Sportanlage. Zwei Masten sollen als architektonische Elemente erhalten bleiben, jedoch ohne weitere Nutzung. Im Zuge der Gesamtmaßnahme ist der Neubau eines Stadions mit 20.000 Plätzen vorgesehen.

So soll das neue Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark nach der Fertigstellung aussehen.
So soll das neue Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark nach der Fertigstellung aussehen. Bild: O+M Architekten BDA, Dresden

11.02.2026 – Planungsrecht für Umbau der Hänsch-Arena geschaffen

Die Stadt Meppen hat im Bauausschuss die Änderung des Flächennutzungsplans sowie zweier Bebauungspläne für ein rund 6,5 Hektar großes Areal rund um die Hänsch-Arena beschlossen. Damit wird das Planungsrecht für einen möglichen Umbau des Stadions des SV Meppen sowie für die Erweiterung des Nachwuchsleistungszentrums geschaffen. Vorgesehen sind unter anderem eine neue Westtribüne, eine Überdachung der Nordtribüne sowie Anpassungen an Parkplätzen und Eingangsbereichen. Die tatsächliche Umsetzung, insbesondere der Tribünenneubau, steht unter Finanzierungsvorbehalt.

Januar 2026

28.01.2026 – Baubeginn für neues Funktionsgebäude im Westendstadion Eberswalde

Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Stadt Eberswalde den Neubau eines Funktionsgebäudes im Westendstadion gestartet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 4,2 Millionen Euro, davon 1,8 Millionen Euro aus Bundesfördermitteln. Geplant sind barrierefreie Umkleide- und Sanitärbereiche, eine neue Kegelbahnanlage, ein Platzwartstützpunkt sowie Photovoltaik- und Fernwärmeanbindung. Die Fertigstellung ist für Dezember 2027 vorgesehen.

27.01.2026 – Straubing Tigers modernisieren Kabinenbereich im Eisstadion

Die Straubing Tigers investieren gemeinsam mit der Investitionsgesellschaft Eisstadion mbH & Co. KG in die Sanierung der Bestandskabine und der Sanitärbereiche im städtischen Eisstadion Straubing. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten, beginnend in der Olympiapause im Februar 2026. Die Stadt Straubing beteiligt sich mit bis zu 400.000 Euro an den Kosten.

22.01.2026 – Sanierung der Bremer Brücke Sanierung verschiebt sich

Bei der Sanierung der Bremer Brücke in Osnabrück zeichnet sich ein späterer Beginn der Abrissarbeiten ab. Hintergrund ist eine Bewerbung um Fördermittel aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten. Die Entscheidung über eine mögliche Förderung wird frühestens Ende Februar erwartet. Der Start der eigentlichen Abrissarbeiten wird derzeit eher für die Winterpause vorgesehen, vorbereitende Maßnahmen könnten bereits früher erfolgen.

Die Bremer Brücke soll umfassend saniert werden.
Die Bremer Brücke soll umfassend saniert werden. Bild: ppp architekten + generalplaner | Raum+

20.01.2026 – Rohbau des Radsportzentrums NRW weitgehend abgeschlossen

Beim Neubau des Radsportzentrums NRW in Köln ist der Großteil des Rohbaus fertiggestellt. Aktuell werden erste Bauteile der Dachkonstruktion auf die Baustelle geliefert. Vertreter aus Sport, Stadt und der Betreibergesellschaft Kölner Sportstätten haben sich vor Ort über den Baufortschritt informiert.

19.01.2026 – Essen plant Regionalliga-Tauglichkeit am Sportpark am Hallo

Die Stadt Essen verfolgt neue Planungen für eine mögliche Regionalliga-Spielstätte und richtet den Fokus auf den Sportpark am Hallo. Für 2026 sind im Wirtschaftsplan der Sport- und Bäderbetriebe 450.000 Euro für Planung und Modernisierung vorgesehen. Der ursprünglich geplante umfassende Umbau der Anlage Schetters Busch wird in diesem Umfang nicht weiterverfolgt. Stattdessen sind dort für 2026 Mittel in Höhe von 500.000 Euro für allgemeine Modernisierungsmaßnahmen eingeplant.

15.01.2026 – Erste LED-Videowand im LVM-Preußenstadion in Betrieb

Im LVM-Preußenstadion wurde die erste LED-Videowand an der Heimathafen-Immo-Tribüne in Betrieb genommen. Die Anlage ist rund 50 m² groß und wiegt etwa 1,5 t. Ihren ersten Einsatz hatte sie beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Mit Fertigstellung der Osttribüne ist eine zweite, baugleiche Videowand vorgesehen; bis dahin wird die bestehende kleinere LED-Wand weiterhin genutzt.

15.01.2026 – Land Niederösterreich startet Sanierung der NV-Arena

In der NV-Arena in St. Pölten beginnen Sanierungsarbeiten an den Stahlbetondecken der Tribünen. Das Land Niederösterreich stellt dafür 970.000 Euro bereit. Als Ursache werden Mängel an einer bei Errichtung des Stadions fehlerhaft ausgeführten Dampfsperre und daraus folgende Kondensatbildung genannt. Die Schäden seien nach Bauteilöffnungen im Zuge von Begutachtungen nach dem Starkregen- bzw. Hochwasserereignis 2024 festgestellt worden. Die Umsetzung soll bei laufendem Betrieb und unter Nutzung von Spielpausen erfolgen; Start ist demnach im Januar.

09.01.2026 – Fortuna Düsseldorf investiert in Sportanlage am Flinger Broich

Fortuna Düsseldorf plant den Ausbau der Vereinssportanlage am Flinger Broich. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2026 angekündigt. Grundlage ist, dass die Stadt Düsseldorf Teilflächen der Anlage langfristig an den Verein übertragen hat. Vorgesehen ist eine schrittweise Entwicklung zu einer multifunktionalen Anlage mit neuen Trainings- und Spielflächen, unter anderem für Nachwuchsbereich, Frauen- und Mädchenfußball sowie inklusive Teams. Zur Finanzierung trägt die TARGOBANK nach Vereinsangaben rund 1,3 Mio. Euro über bestehende Sponsoringvereinbarungen hinaus bei; zudem unterstützt die Deutsche Postcode Lotterie das Projekt, die Stadt Düsseldorf beteiligt sich ebenfalls mit einer Förderung. Weitere Informationen zu Bauphasen und Zeitplan sollen später folgen.

07.01.2026 – Totalunternehmer für Umbau des Holstein-Stadions verkündet

So soll das neue Holstein-Stadion aussehen.
So soll das neue Holstein-Stadion aussehen. Bild: Arge HPP/Ax5
Die Stadt Kiel hat den Totalunternehmervertrag für den Umbau des Holstein-Stadions unterzeichnet. Die Zech Sports GmbH übernimmt die Planung und Umsetzung des Projekts. Der Baustart ist für den Sommer 2026 vorgesehen, konkret für das zweite Quartal, in dem auch der Bauantrag eingereicht werden soll. In der Sommerpause sind erste Baustelleneinrichtungen, Sondierungsmaßnahmen sowie ein Teilrückbau des Stadions geplant. Der Umbau soll in den kommenden Jahren während und außerhalb des laufenden Spielbetriebs umgesetzt werden.

(Stadionwelt, dieser Ticker wird fortlaufend aktualisiert)

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