Baubeginn für Radsportzentrum Köln
Die Bauarbeiten von ZECH Sports für das neue Radsportzentrum in Köln haben begonnen. Bis 2027 entsteht neben dem Stadion eine Multifunktionshalle, die auch von den örtlichen Basketballern und Volleyballern dringend benötigt wird.
Die Halle, die bis zu 3.000 Zuschauer fasst, erfüllt die Anforderungen der jeweiligen Verbände und ermöglicht die Ausrichtung erstklassiger Wettbewerbe.
Die neue Halle wird ein wichtiger Olympiastützpunkt für Bahnradfahrer und ist für den Bundes- und Landeskader sowie für zahlreiche Wettkämpfe im Radsport vorgesehen. Mit einer Nutzung von rund hundert Tagen im Jahr wird Köln zum Zentrum für Bahnradfahrer in Deutschland. Olympiasiegerin Mieke Kröger war eine der ersten Athletinnen vor Ort und ist von den geplanten Bedingungen für den Radsport begeistert. "Ich freue mich auch, dass es eine Halle ist, sodass man im Winter richtig gut trainieren kann", sagte sie in einem Bericht des WDRDie 31-Jährige hat den Großteil ihres Trainings auf der alten Radrennbahn absolviert. Diese wurde 2022 allerdings größtenteils abgerissen, damit der Neubau entstehen kann. Nur die Tribünen sind stehengeblieben und auch im Innenraum wird Platz geschaffen, damit dort auch die anderen Sportarten ihre Wettkämpfe austragen können.
Die Fertigstellung der Halle ist für 2027 geplant. Das Land und der Bund tragen ein Drittel der Baukosten, während die Stadt Köln den Großteil der rund 120 Mio. Euro übernimmt. Damit ist es die größte Investition in eine Sportstätte seit dem Umbau des angrenzenden Fußballstadions des 1. FC Köln. (Stadionwelt, 16.01.2025)
- Firmenhomepage: ZECH Sports GmbH







