Arena Würzburg: Rückschlag in Finanzierungsfrage
Der geplante Bau einer neuen Multifunktionsarena in Würzburg stockt weiter. Zur Finanzierung des rund 80 Mio. Euro teuren Vorhabens hatte sich die Stadt um einen Zuschuss des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ beworben, mit dem der Bund seit 2014 „investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit hoher baukultureller Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen sowie mit hohem Innovationspotenzial“ fördert. Nun erhielt die Stadt die Absage. Das Würzburger Arena-Projekt war eine von über 100 Bewerbungen, 17 Projekte erhielten letztlich den Zuschlag.
Schon seit Jahren verfolgt die Stadt das Projekt „Neubau einer Multifunktionsarena“. Zuerst wegen der Corona-Pandemie, anschließend aufgrund des Ukraine-Kriegs mussten die Zeitpläne mehrmals verschoben werden. In der Zwischenzeit multiplizierten sich die Kosten von anfangs rund 35 Mio. Euro auf aktuell geschätzte 82 Mio. Euro. Stadt und private Investoren sollen rund 60 Mio. Euro aufbringen können, eine Finanzierungslücke von über 20 Mio. Euro verbleibt. Bis diese geschlossen werden kann, liegt das Projekt auf Eis.
Weiterlesen mit 
Ihre Vorteile mit Stadionwelt+
- Rund 750 Interviews und Studien
- Mehr als 400 Daten und Statistiken
- Das Fachmagazin Stadionwelt INSIDE als Print- und Digitalausgabe
Sie haben bereits ein Stadionwelt+ Abo? Hier einloggen







