„Professionalisierung bedarf gut ausgebildeter Manager“
Im Interview mit Stadionwelt gibt Dr. Stefan Walzel vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln Einblicke in den Zertifikatsstudiengang zum European Handball Manager.
Stadionwelt: Seit 2015 bietet die Deutsche Sporthochschule Köln in Kooperation mit der European Handball Federation (EHF) den Studiengang European Handball Manager an. Was waren die Gründe für die Konzeption des Studiengangs und wie ist der Kontakt mit der EHF zustande gekommen?
Walzel: Die Initiative ging von Gerd Butzeck, Geschäftsführer des Forums Club Handball, der Interessensvereinigung der professionellen Handballclubs in Europa, aus. Die damalige Insolvenz des HSV Hamburg als Champions-League-Siegers hat zu dieser Zeit eine Rolle gespielt, war aber nicht der einzige Grund. Die Professionalisierung des Handballs bedarf neben gut ausgebildeten Spielern/innen, Trainern/innen und Schiedsrichtern/innen heutzutage zunehmend mehr auch gut ausgebildete Manager/innen. Das hat auch die EHF schon vorher erkannt und so ging es dann sehr schnell bis wir die ersten Teilnehmenden 2015 für den European Handball Manager zugelassen haben.
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