„Die Zukunft gehört automatisierten Ausschanksystemen“
Michael C. Breckner von LöschWagen BierRoboter erklärt im Interview, warum die Stadiongastronomie ohne Automatisierung in Zukunft nicht mehr funktionieren wird und welche Rolle Nachhaltigkeit dabei spielt.
Stadionwelt: Herr Breckner, Sie sagen, dass Stadien ohne Automatisierung bald nicht mehr auskommen. Warum diese klare Aussage?Breckner: Weil wir an einem Punkt angekommen sind, an dem die bisherigen Modelle nicht mehr funktionieren. Der Personalmangel ist nicht temporär, sondern strukturell. Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Fans, die Kosten explodieren, und Nachhaltigkeit wird zur Pflicht. Wenn man all das zusammennimmt, bleibt nur eine logische Konsequenz: Prozesse müssen automatisiert werden, sonst wird Stadiongastronomie in Zukunft nicht mehr wirtschaftlich betreibbar sein.
Stadionwelt: Viele Betreiber hoffen, dass sich der Arbeitsmarkt wieder entspannt. Ist das realistisch?
Breckner: Nein. Die Eventgastronomie konkurriert mit Branchen, die attraktivere Arbeitszeiten und stabilere Bedingungen bieten. Selbst wenn Stadien höhere Löhne zahlen würden – die Menschen gibt es schlicht nicht. Automatisierung ersetzt nicht Menschen, sondern ermöglicht überhaupt erst, dass ein Stadion mit weniger Personal zuverlässig betrieben werden kann.
Stadionwelt: Welche Rolle spielt die Fan‑Experience in diesem Wandel?
Breckner: Eine entscheidende. Fans akzeptieren vieles, aber keine 20‑minütigen Wartezeiten für ein Getränk. Die Gastronomie ist ein zentraler Teil der Fan‑Experience – und gleichzeitig einer der größten Frustfaktoren. Automatisierte Systeme wie der LöschWagen BierRoboter oder der LöschContainer BierRoboter liefern konstante Qualität, hohe Geschwindigkeit und planbare Abläufe. Das verbessert nicht nur die Stimmung, sondern steigert auch den Umsatz.
Stadionwelt: Sie sprechen oft über Nachhaltigkeit. Wie hängt das mit Automatisierung zusammen?
Breckner: Sehr stark. Klassische Ausschanksysteme verursachen enorme Mengen an PET‑Abfall, Transportlogistik, Schankverlust und Energieverbrauch. Automatisierte Systeme ermöglichen lokale Wasserproduktion, Postmix‑Technologie, weniger Müll und weniger Transport. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern spart auch Kosten. Nachhaltigkeit und Automatisierung sind keine Gegensätze – sie verstärken sich gegenseitig.
Stadionwelt: Ein weiterer Punkt ist die Digitalisierung. Welche Bedeutung hat sie für Stadien?
Breckner: Eine enorme. Die meisten Stadien wissen heute nicht, wie viele Getränke pro Minute verkauft werden, wann welcher Kiosk überlastet ist oder wie viel Energie verbraucht wird. Automatisierte Systeme liefern diese Daten in Echtzeit. Und sie ermöglichen Prognosen: Besucherströme, Personalbedarf, Bevorratung. Wer diese Daten nutzt, optimiert seinen Betrieb. Wer sie nicht hat, verliert Geld.
Stadionwelt: Was bedeutet das konkret für die Zukunft der Stadiongastronomie?
Breckner: Die Zukunft gehört integrierten, automatisierten Ausschanksystemen. Der LöschWagen BierRoboter war der erste Schritt. Der LöschContainer BierRoboter zeigt, wohin die Reise geht: 2.000 Drinks pro Stunde, automatisiert und Roboter unterstützt , nachhaltig, skalierbar und datengetrieben. Das ist kein Zukunftsbild – das ist Realität. Stadien, die jetzt investieren, sichern sich einen massiven Vorteil. Wer wartet, wird überholt.
Stadionwelt: Ihr Fazit?
Breckner: Automatisierung ist nicht die Konkurrenz zum Menschen. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Stadiongastronomie in Zukunft überhaupt noch funktioniert. Die Branche steht vor einer Entscheidung: weiter wie bisher – oder den Schritt in die Zukunft gehen. (Stadionwelt, 10.06.2026)
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