Sportstättenkonzepte für Olympia in Deutschland
Im Herbst entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), mit welchem Kandidaten er in den internationalen Wettbewerb um Olympische und Paralympische Spiele ab 2036 gehen wird. Stadionwelt mit einer Übersicht der Sportstättenkonzepte von Hamburg, München, KölnRheinRuhr und Berlin.
Was München und die Region KölnRheinRuhr bereits hinter sich haben, steht der Bewerbung von Hamburg noch bevor. In München votierten zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger pro Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele ab 2036, die breite Bürgerschaft der Region KölnRheinRuhr stimmte ebenfalls mit zwei Dritteln dafür.

In wenigen Monaten entscheidet sich, mit welcher Stadt bzw. Region sich der DOSB um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele bewerben wird und somit auch, in welchen Spielstätten die Spiele ausgetragen werden sollen. Im Data Center von Stadionwelt finden Sie die aktuellen Sportstättenkonzepte der nationalen Bewerber:
Berlin
Hamburg
KölnRheinRuhr
München
In Hamburg wird das Referendum am 31. Mai stattfinden. Auf dem Weg dahin setzt die Hansestadt auf eine umfassende Informationskampagne. Mitte März hatte die Hansestadt ihr finalisiertes Olympiakonzept vorgestellt. Neben den drei bereits genannten Kandidaten, plant auch die bundesdeutsche Hauptstadt mit einer Bewerbung.
Anders als in Hamburg, München und KölnRheinRuhr ist in Berlin kein Referendum vorgesehen. Zum einen, weil der Senat von sich aus keinen Volksentscheid initiieren kann und zum anderen, weil der Weg über ein erforderliches Volksbegehren mit anschließendem Volksentscheid zu zeitaufwändig wäre, um die Fristen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) einzuhalten. So stimmt in Berlin das Abgeordnetenhaus ab – die Abstimmung soll Ende Mai/Anfang Juni über die Bühne gehen. Das für die Abstimmung relevante Konzept verabschiedete der Berliner Senat Anfang Mai.
Bis zum 4. Juni könnten die vier Bewerber ihre Konzepte derweil noch bearbeiten, dann müssen sie beim DOSB eingereicht werden. Bis zum 26. September wird der DOSB die Bewerbungen prüfen und auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber entscheiden, welcher der vier Kandidaten Deutschland im Bewerbungsprozess des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vertreten wird. (Stadionwelt, 07.05.2026)





