„Sportgroßveranstaltungen dürfen etwas kosten, wenn …“
Im Stadionwelt-Interview ordnet Prof. Dr. Christoph Breuer, Leiter des Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement an der Sporthochschule Köln, die Bemühungen um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland ein und erklärt, warum finanzielle Nachhaltigkeit wichtiger ist als große Versprechen.
Stadionwelt: Wie beurteilen Sie die ökonomische Risiko-Nutzen-Rechnung aus Sicht einer Bewerberstadt/-region bzw. eines Bewerberlandes insgesamt? Welche Faktoren entscheiden letztlich, ob eine Bewerbung als wirtschaftlicher Gewinn oder als finanzielle Belastung bewertet wird?

Zudem lassen sich Ergebnisse von Economic Impact-Studien ein Stück weit „gestalten“. So könnten etwa Verdrängungseffekte unberücksichtigt bleiben – Touristen, die die Ausrichterstadt normalerweise besucht hätten, aber wegen der Spiele nicht kommen – oder der sogenannte „Multiplier“ wird sehr hoch angesetzt. Dieser bemisst die Gesamtwirkung der ursprünglichen Ausgaben eines Touristen, wenn er etwa die Hotelrechnung bezahlt, das Hotel durch höhere Einnahmen seinen Angestellten mehr Gehalt zahlen kann und die Hotelangestellten mit dem höheren Gehalt durch Käufe dann zusätzliche wirtschaftliche Effekte auslösen. Kosten-Nutzen-Analysen kritisieren an Economic-Impact-Studien vor allem […]. (Stadionwelt, 15.07.2026)

Das komplette Interview lesen Sie auf zwei Seiten in der aktuellen Ausgabe Stadionwelt INSIDE 2/2026. Hier geht es direkt zum Artikel ins eBook.




