Wie München Olympia ausrichten will
Im Oktober 2025 stimmte München für die Bewerbung um Olympische Spiele. Ob die bayrische Landeshauptstadt auch den DOSB-Zuschlag erhält, entscheidet sich noch. Stadionwelt blickt darauf, wie München mögliche Spiele angehen will.
Am 26. Oktober 2025 richteten viele Augen in Deutschland den Blick in Richtung München. Als erster von insgesamt vier Bewerbern führte die Stadt ein Referendum durch, das darüber entscheiden sollte, ob sich München für die Ausrichtung Olympischer Spiele ab 2036 bewerben solle. Letztlich ergab der Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung eine Zustimmung von 66,4 % bei einer Wahlbeteiligung von 42 %. Damit wurde das erforderliche Quorum erfüllt und das Votum als gültig festgestellt.
Somit war klar: Die Stadt München hat die Rückendeckung der Bevölkerung und geht als First-Mover den nächsten Schritt im bundesweiten Bewerbungsverfahren. Die Olympiabewerbung der bayrischen Landeshauptstadt ein dabei klar strukturiertes Konzept, das auf bestehenden Strukturen, kurzen Wegen und langfristiger Stadtentwicklung basiert. Im Zentrum steht die Zielsetzung, Spiele umzusetzen, die sich an die Stadt anpassen und nicht umgekehrt. Dabei knüpft die Bewerbung an das olympische Erbe von 1972 an und verbindet dieses mit aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Nutzungskonzepte.
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