Globales Engagement für inklusive Hygiene

Laut einer aktuellen Studie empfindet knapp die Hälfte der Befragten Unbehagen bei der Nutzung öffentlicher Waschräume. Die Essity-Marke Tork setzt sich dafür ein, das Waschraum-Erlebnis diesbezüglich zu verbessern.

Öffentliche Waschräume sind häufig die am stärksten frequentierten Räume einer Einrichtung. Im Rahmen des Engagements für mehr Inklusion möchte Tork untersuchen, wie die Hygiene in diesen Bereichen verbessert werden kann. Ziel ist es, die Waschräume sowohl für die Nutzenden als auch für das Reinigungspersonal komfortabler zu gestalten – unabhängig von Gesundheitszustand, Fähigkeiten, Neurodiversitäten, allgemeinen Hygienebedenken oder Alter.

Mit bedruckten Papierhandtüchern machte Tork bei einer Veranstaltung zum  Thema inklusive Hygiene auf individuelle Erfahrungen mit Barrieren in öffentlichen Waschräumen aufmerksam.
Mit bedruckten Papierhandtüchern machte Tork bei einer Veranstaltung zum Thema inklusive Hygiene auf individuelle Erfahrungen mit Barrieren in öffentlichen Waschräumen aufmerksam. Bild: Tork®

Die Nutzung von öffentlichen Waschräumen stellt jeden Tag eine Herausforderung für viele Menschen dar. Nicht alle Barrieren, die einer angenehmen Hygiene im Wege stehen, sind dabei sichtbar. Verschiedene Faktoren können hierbei eine Rolle spielen, etwa unzureichender Zugang zu Seifen- und Handtuchspendern, laute Geräusche, fehlende Privatsphäre oder ein Mangel an Sauberkeit.

Laut der aktuellen Tork Insight-Umfrage 2024 haben viele Menschen Bedenken bei der Benutzung einer öffentlichen Toilette, was sich negativ auf ihr Wohlbefinden auswirkt und sie davon abhält, an sozialen Aktivitäten teilzunehmen, bei ihrem Arbeitgeber zu bleiben oder sich allgemein sicher zu fühlen. Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Befragung gehören:

Ohne Möglichkeit zum Händewaschen fehlt das Sicherheitsgefühl:

  • 73 Prozent der Befragten fühlen sich unsicher, wenn sie ihre Hände nicht waschen können.

Ein schlechtes Waschraum-Erlebnis beeinflusst den Geschäftserfolg:

  • 73 Prozent geben an, dass ein negatives Waschraum-Erlebnis Einfluss darauf hat, ob sie ein Restaurant erneut besuchen.
  • 38 Prozent vermeiden das Essen oder Trinken, um weniger häufig einen öffentlichen Waschraum aufsuchen zu müssen.

Mangelhafte Waschräume können zum Arbeitgeberwechsel führen:

  • Einer von sechs Befragten (17%) gab an, schon einmal einen Arbeitsplatz wegen schlechter Waschräume gekündigt zu haben.

Der Zugang zu öffentlichen Toiletten spielt eine Rolle bei der Planung gesellschaftlicher Veranstaltungen oder Reisen:

  • 26 Prozent vermieden eine gesellschaftliche Veranstaltung, weil Bedenken über den Zugang zu öffentlichen Toiletten bestanden.
  • 44 Prozent planen ihre Reiseroute mit Blick auf den Zugang zu Waschräumen.

„Der einfache Zugang zu öffentlichen Waschräumen ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch ein Bedürfnis der öffentlichen Gesundheit“, erklärt Jenny Logenius, Global Brand Manager bei Tork. „Waschräume sind die am stärksten frequentierten Räume in einer Einrichtung. Die Untersuchungen bestätigen jedoch, dass ihre Ausstattung oft nicht darauf ausgelegt ist, den sich ständig ändernden Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden. Dies hat Auswirkungen auf die Fähigkeit, an sozialen Zusammenkünften und an der Arbeit teilzunehmen, auf die Entscheidung, unterwegs Lebensmittel und Getränke zu kaufen oder im Restaurant zu essen, und sogar auf die Wahl der Wege, die zurückgelegt werden. Gemeinsam mit Fachleuten und Interessensgruppen möchte Tork untersuchen, wie die Hygiene in öffentlichen Waschräumen für die Mehrheit der Menschen angenehmer gestaltet werden kann.“

Öffentliche Waschräume sind häufig die am stärksten frequentierten Räume einer  Einrichtung. Tork, weltweit führend im Bereich der professionellen Hygiene, setzt sich für die  Förderung der inklusiven Hygiene ein, um öffentliche Waschräume barrierefreier zu machen.
Öffentliche Waschräume sind häufig die am stärksten frequentierten Räume einer Einrichtung. Tork, weltweit führend im Bereich der professionellen Hygiene, setzt sich für die Förderung der inklusiven Hygiene ein, um öffentliche Waschräume barrierefreier zu machen. Bild: Tork®

Die Mission von Tork, die Hygiene in öffentlichen Waschräumen zu verbessern und inklusiver zu gestalten, wurde erstmals auf dem „Responsible Business USA 2024“-Event von Reuters in New York City vorgestellt. Hier diskutierte Amie Kromis, DEI Director bei Essity Nordamerika, mit Führungskräften aus der ganzen Welt darüber, wie Unternehmen die ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten und Lösungen verbessern können. In den Waschräumen der Veranstaltung waren auf bedruckten Tork Papierhandtüchern handschriftliche Notizen von Personen zu lesen, die mit Barrieren bei der Händehygiene zu kämpfen haben. Diese Aktion diente dazu, reale Erfahrungen sichtbar zu machen und Verantwortliche dort aufzuklären, wo diese Barrieren auftreten.

„Viele Menschen auf der ganzen Welt erleben Barrieren, Unbehagen oder Ängste, wenn sie versuchen, ihre Hände in einem öffentlichen Waschraum oder am Arbeitsplatz zu waschen und abzutrocknen“, sagt Ron Clemmer, Secretariat Director bei Global Handwashing Partnership. „Es ist bekannt, dass Händewaschen zentral ist, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern und eine einwandfreie Hygiene sicherzustellen. Dennoch ist nicht für alle Menschen ein leichter Zugang dazu gewährleistet. Die Vorreiterrolle von Tork, das Händewaschen in öffentlichen Waschräumen und am Arbeitsplatz barrierefreier zu machen, wird sehr begrüßt. Dies ebnet den Weg dafür, dass es für alle Menschen leichter wird, sich in diesen Umgebungen die Hände richtig waschen zu können.“

Gemeinsam mit Global Handwashing Partnership veranstaltete Tork in diesem Sommer erstmals einen runden Tisch in Washington, D.C. zum Thema inklusive Hygiene, um Expertinnen und Experten für einen gemeinsamen Austausch zusammenzubringen. Fachleute und führende Köpfe öffentlicher und privater Organisationen diskutierten die neuen Daten, teilten ihre Erfahrungen und arbeiteten gemeinsam an einem besseren Verständnis der Problematik. Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog über inklusive Hygiene in öffentlichen Waschräumen zu vertiefen und Bereiche für Veränderungen zu identifizieren.

Mehr Informationen über die Barrieren, die einer inklusiven Hygiene im Wege stehen, über praktische Maßnahmen für Unternehmen und über die Möglichkeit, sich Tork anzuschließen und Unternehmen bei einer inklusiveren Hygiene zu unterstützen, gibt es unter:
www.tork.de/ueber-uns/der-appell-auf-dem-papierhandtuch (Stadionwelt, 31.10.2024)

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