Copa del Rey Finale 2019 in Sevilla

Der Austragungsort des Endspiels der Copa del Rey 2018/19 steht fest. Wie der spanische Verband RFEF am Montag mitteilte, richtet das Estadio Benito Villamarín das Finale am Samstag, den 25. Mai aus.

Die Heimstätte von Betis Sevilla bietet seit dem Umbau im Jahr 2017 knapp 61.000 Zuschauern Platz. Die Entscheidung des Spielorts ist damit noch während des Viertelfinals gefallen – also ohne die Kenntnis, welche Mannschaften an dem Endspiel teilnehmen werden. In den letzten Jahren war die Wahl immer erst nach dem Halbfinale gefallen, als die Finalisten feststanden. Der Verband ist von der kurzfristigen Suche nach einem Stadion aber abgerückt. Das Endspiel wird am 25. Mai stattfinden.

Das Estadio Benito Villamarin trat gegen das Mestalla in Valencia an – beide Stadien hatten sich um die Ausrichtung des Endspiels beworben. Grundlage für Bewerber waren neben einer realisierbaren Finanzierung des Endspiels eine Mindestkapazität von 45.000 sowie einem symbolischen Platz in der Stadt mit einer Größe von 5.000 bis 10.000 Quadratmetern, auf dem ein sogenanntes „Fußballfestival“ stattfinden wird. Auch eine ausreichende Hotelkapazität musste gewährleistet werden. Eine weitere Anforderung an die Kandidaturen bestand darin, Konzepte für eine Reduktion der CO2-Emissionen zu entwickeln.

In den letzten Jahren wurde fast immer darauf geachtet, dass keiner der Finalisten ein Heimspiel im Pokalfinale hat. Seit 2003 hatten lediglich Real Madrid (2013, 1:2-Niederlage gegen Atletico Madrid) und der FC Barcelona (2015, 3:1-Sieg gegen Athletic Bilbao) ein Heimspiel. Der FC Barcelona konnte die letzten vier Pokalturniere gewinnen. Betis Sevilla könnte hingegen ein Heimfinale erreichen, das Hinspiel des Viertelfinals gegen Espanyol Barcelona endete 1:1. Stadtrivale FC Sevilla schlug im Hinspiel den FC Barcelona mit 2:0, ein Derby im Finale ist also immer noch möglich. (Stadionwelt, 28.01.2019)

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