Effiziente Gebäude mit vernetzter Beleuchtung

Neue Effizienzvorgaben machen intelligente Beleuchtung zu einem zentralen Baustein der Gebäudemodernisierung. Signify zeigt, welche Rolle LED-Technologie, Sensorik und Gebäudeautomation künftig für Bestand und Neubau spielen.

In der öffentlichen Debatte um das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), dreht sich gerade fast alles um Wärmepumpen und kostspielige Fassadendämmungen. Doch während die Immobilienbranche gebannt in den Heizungskeller blickt, wird ein weiterer, nicht weniger wichtiger Hebel schnell übersehen: die Beleuchtung. Signify erklärt, was die neuen Effizienzbestimmungen für zukünftige Beleuchtungsprojekte bedeuten.

Intelligente Beleuchtungssysteme leisten einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung neuer Effizienzanforderungen im Gebäudebestand. Bild: Signify

Der Umstieg auf LED wird zum unverzichtbaren Effizienz-Boost

Durch das neue Gesetz werden verbindliche Mindeststandards für die Energieeffizienz im Gebäudebestand eingeführt. Nichtwohngebäude in Deutschland, die diese Standards bislang nicht erfüllen konnten, müssen stufenweise bis 2030 und 2033 modernisiert werden.

Was das für die Beleuchtung bedeutet:

  • Die Sanierung der Beleuchtung bietet das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis
  • Der Energiebedarf sinkt sofort und die Investitionen amortisieren sich in kürzester Zeit
  • Mit den Retrofit-Lösungen von Signify kann die bestehende Infrastruktur genutzt werden

Aus der Lichtplanung wird eine Automationsplanung

Die Pflicht zur Gebäudeautomatisierung wird drastisch verschärft. Mussten bisher nur Großgebäude ab einer Anlagenleistung von 290 kW automatisiert werden, sinkt diese Grenze bis Ende 2029 auf 70 kW.

Vernetzte LED-Beleuchtung mit Sensorik bildet die Grundlage für moderne Gebäudeautomation und ein effizientes Energiemanagement. Bild: Signify

Was das für die Beleuchtung bedeutet:

  • Ein Lichtsystem, das sich lediglich ein- und ausschalten lässt, reicht bald nicht mehr aus
  • Stattdessen wird die Beleuchtung zum festen Bestandteil der Gebäudeautomation
  • Wichtig sind dabei auch die Schnittstellen für den Austausch mit anderen Systemen
  • Wie sich die Licht- und Wärmeregulation zentral verwalten lässt, haben Signify und JUNG demonstriert: zur Pressemitteilung.
  • Durch die drahtlose Kommunikation auch für Bestandssanierungen ideal

Die Lichteffizienz entscheidet künftig mit über den Immobilienwert

Der verbrauchsbasierte Energieausweis für Nichtwohngebäude wird abgeschafft. Zulässig ist künftig nur noch der sogenannte Bedarfsausweis mit den neuen Effizienzklassen A bis G.

Was das für die Beleuchtung bedeutet:

  • Die Anschlussleitung der Beleuchtung fließt direkt in die Gebäudebewertung ein
  • Veraltete Beleuchtungsanlagen wirken sich somit negativ auf diese aus
  • Ein intelligentes Beleuchtungssystem sichert die ESG-Konformität und verbessert den Marktwert der Immobilie

Mit intelligenten Lichtlösungen lassen sich Energieverbrauch senken, ESG-Ziele unterstützen und der Immobilienwert langfristig steigern. Bild: Signify

Bei Neubauten geht nichts mehr ohne sensorgesteuerte Beleuchtung

Neue Gebäude müssen extrem energieeffizient und im Betrieb emissionsfrei sein. Dies gilt für neue Objekte der öffentlichen Hand ab 2028 und für alle anderen Neubauten ab 2030.

Was das für die Beleuchtung bedeutet:

  • Bei Neubauten steht die maximale Effizienz künftig noch stärker im Fokus
  • Sensorbasierte Lichtsysteme werden vom optionalen Komfort zur Grundvoraussetzung
  • Die Sensoren von Signify können schon heute viele äußere Faktoren erfassen und in ihrem Funktionsumfang flexibel erweitert werden

Wie mit Signify die Umsetzung der Vorgaben gelingt

Signify Interact erfüllt die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes zu 100 Prozent. Dabei geht der Mehrwert des Systems über die reine Gesetzeskonformität hinaus: Als offene Plattform legt Interact die technische Grundlage für eine umfassende Gebäudeautomation. Die Beleuchtung wird so zum intelligenten Einstiegspunkt für das gesamte Energiemanagement. (Stadionwelt, 29.07.2026)

 

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