Bilanz der 33. TERRA WORTMANN OPEN veröffentlicht
Die 33. Auflage der TERRA WORTMANN OPEN in Halle/Westfalen fand Juni mit dem Einzel-Finale in der heristo-arena ihr Ende. Die Veranstalter des Tennis-Turniers, das im Vergleich zum Vorjahr einige Veränderungen erfuhr, ziehen Bilanz.
„Die 33. Auflage des Rasenklassikers war ein Turnier, das die Fans noch lange in Erinnerung haben werden“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber bei einer Medienrunde vor dem Finale. 105.500 Besucherinnen und Besucher haben an den neun Turniertagen die TERRA WORTMANN OPEN besucht. Mit dem Zuschauerzuspruch sind die Organisatoren mehr als zufrieden: Im Vergleich zum Vorjahr kamen zwar „nur“ 300 Fans mehr – angesichts der Tatsache, dass es in dieser Turnierwoche diesmal aber keinen Feiertag gab, bewerten sie den Wert als äußerst erfreulich.
Bereits der Auftakt des Hauptfeldes am Montag sorgte für einen Besucheransturm, den es seit der Premiere der ATP-Veranstaltung im Jahr 1993 noch nie gegeben hat. „Am Montag durften wir 12.500 Zuschauer begrüßen – so viele wie noch nie“, freut sich Weber. Er erklärt: „Viele Fans haben sich spontan noch ein Groundticket gekauft, um Alexander Zverev im Doppel zu sehen. Ein deutscher Superstar für 15 Euro – wo, außer bei uns, bekommt man das schon?“
„Die Qualität des Spielerfelds sucht in den Turnieren der 500er-Kategorie ihresgleichen“, sagt Weber und kann seine These anhand von Zahlen belegen. Acht der 13 besten Spieler der Weltrangliste haben in diesem Jahr in Halle aufgeschlagen, fünf davon sind bis ins Viertelfinale eingezogen.
„Aber auch für alle, die vielleicht nicht die größten Tennis-Fans sind und einfach nur das Event erleben möchten, war es wieder eine tolle Woche“, hält Sven Wortmann fest. Seit Beginn des Jahres ist der 38-Jährige neben Weber gleichberechtigter Geschäftsführer der OWL Sport & Event GmbH, die die heristo-arena betreibt. Bei seinen vielen Gängen über die Anlage an der Roger-Federer-Allee war Wortmann von der Atmopshäre einmal mehr begeistert: „Die Stimmung auf der Anlage war wieder großartig – wir sind auch abseits des Courts zu einem festen Treffpunkt in der Region geworden.“
Damit das so bleibt, wird aktuell kräftig in die Modernisierung des Stadions investiert. Bereits in diesem Jahr waren die neuen LED-Wände unübersehbar, auch viele Sanitäranlagen sind bereits renoviert. Außerdem sind die Möglichkeiten zur Verpflegung von 16 auf 22 Stände mit breitem Angebot – von Bratwurst bis zur Antipasti-Platte oder Trüffel-Pasta aus dem Parmesanlaib – aufgestockt worden. Zusätzlich haben die Veranstalter 2.000 neue Parkplätze angemietet.
Wortmann betont: „Auch die Digitalisierung spielt für uns eine große Rolle. In diesem Jahr ist der bargeldlose Umsatz von 50 auf 70 % gestiegen.“ Ebenfalls zum Thema Digitalisierung passen die Zahlen aus der Social-Media-Abteilung: So steigerte das Turnier seine Reichweite auf Instagram von 20 Mio. auf 60 Mio. Aufrufe innerhalb der vergangenen 30 Tage.
Der Kartenverkauf für die 34. TERRA WORTMANN OPEN hat bereits begonnen. Erfreulich: Für einige Kategorien sind die Tickets sogar günstiger geworden. Sven Wortmann: „Uns ist wichtig, dass auch Familien sich einen Tag bei uns auf der Anlage noch leisten können.“ (Stadionwelt, 23.06.2026)
- Firmenhomepage: heristo-arena





