Branding beim DFB-Pokalfinale und Hamburg Open
APA hat zwei Branding-Projekte realisiert, die durch ihre Komplexität und logistische Herausforderung auffallen. Beim DFB-Pokalfinale in Berlin und den Hamburg Open wurde die Markenpräsenz an vielfältigen Orten umgesetzt.
DFB-Pokalfinale in Berlin: Vielseitige Flächen und logistische Anforderungen
Für das Finale in Berlin wurden insgesamt 292 Branding-Positionen bespielt. Diese erstreckten sich über den Innenraum, Trainer- und Medienbereiche, Spielerzonen und VIP-Räumlichkeiten bis hin zum Stadionumlauf sowie dem Olympischen Platz vor dem Stadion. Der Aufbau zog sich über sieben Tage, der Abbau über drei Tage. In dieser Zeit waren 24 Crew-Mitglieder im Einsatz. Die Materialien wurden mit drei Sattelzügen zum Veranstaltungsort transportiert. Für die Fanbusse wurde eine Parkwegeleitung durch die ganze Stadt eingerichtet, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von Neuproduktionen aus recycelbarem Material: 791 m² PVC und 3.157 m² Stoff wurden speziell für das Event produziert und tragen damit einem nachhaltigen Umgang mit Brandingmaterial Rechnung. Neben dem Stadionbranding gab es mehrere Side Events wie den Pokalabend und Match Meetings im Grand Hyatt, die ebenfalls mit Brandingmaßnahmen unterstützt wurden.
Hamburg Open: Mix aus Neuproduktion und Wiederverwendung
Die Brandingmaßnahmen bei den Hamburg Open umfassten 211 Positionen. Die Flächen verteilten sich auf Center Court, Match Courts, Zuschauerbereiche, Pressekonferenzräume, VIP-Zonen, Fanzone und die Spielerbereiche. Die Montage dauerte fünf Tage, der Abbau zwei Tage. Je nach Tag waren sechs bis acht Techniker sowie zwei Projektleiter vor Ort. Für den Transport wurden zwei LKW eingesetzt.
Im Gegensatz zum Pokalfinale wurde hier verstärkt vorhandenes Material verwendet, darunter Banner und Holzrahmen. Insgesamt kamen 572 m² PVC und 686 m² Stoff zum Einsatz. Ein besonders auffälliges Element war der XXL-Turnierbaum, der durch Sticker täglich von den Zuschauern aktualisiert wurde und so eine interaktive Komponente in das Branding integrierte. (Stadionwelt, 30.05.2025)
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