Saarbrücken

Umbau des Ludwigsparkstadion wird teurer

Die Stadt Saarbrücken geht von Mehrkosten für den Umbau des Ludwigsparkstadions, Heimspielstätte des 1. FC Saarbrücken, in seiner beschlossenen Form in Höhe von insgesamt rund 8 Millionen Euro aus. Die Gesamtkosten würden sich dann auf 28 Millionen Euro belaufen.

Zurzeit läuft das Verhandlungsverfahren für den Neubau von Tribünen, Funktionsgebäude und technischer Infrastruktur. Die Verhandlungen sind inzwischen so weit vorangeschritten, dass abzusehen ist, dass aufgrund diverser Gründe wie einer anhaltend guten Baukonjunktur und geringem Wettbewerbsdruck die ursprüngliche und zum Zeitpunkt der Erstellung fundierte Kostenkalkulation nicht zu halten sein wird.

Baudezernent Prof. Heiko Lukas geht davon aus, dass auch die Kalkulation für die weiteren noch anstehenden Teilprojekte wie der Neubau der Westtribüne, die Errichtung der Nebengebäude und der Verkehrsflächen und Außenanlagen nicht mehr der aktuellen Marktsituation standhält. Wenn das vom Stadtrat beschlossene Gesamt-Bauprogramm umgesetzt werden soll, muss man mit Mehrkosten von rund 8 Millionen Euro rechnen.

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Diese sehr schwierige und neue Situation erörtert die Landeshauptstadt mit dem Projektpartner Land, mit den städtischen Gremien und im Aufsichtsrat der Stadion GmbH. Da sich die Rahmenbedingungen durch die neue Kalkulation geändert haben, gilt es zunächst den Bestand der Fördermittelzusage in Höhe von rund 15 Millionen Euro abzusichern.

Die neue Kostenkalkulation und das weitere Vorgehen sollen im März in den städtischen Gremien erörtert werden. Die Stadtverwaltung schlägt vor, das laufende Verfahren zum Abschluss zu bringen und die Planungen und den Umbau wie vorgesehen fortzuführen um den bisherigen Zeitplan einhalten zu können. Sie will bis zum März dem Stadtrat dazu Finanzierungsvorschläge unterbreiten. Das Bauvorhaben soll trotz der schwierigen Lage ohne größere Verzögerungen zum Abschluss gebracht werden. (Stadionwelt, 16.02.2017)





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