Die Ukraine macht zumindest hinsichtlich des Stadionbaus für die EURO 2012, die gemeinsam mit Polen austragen wird, deutliche Fortschritte. Am Wochenende eröffnete Staatspräsident Viktor Juschtschenko das Stadion OSK Metalist in Charkiw, das nun fertig umgebaut ist.
Die sportliche Heimat des ukrainischen Erstligisten FK Metalist Charkiw wurde für die kommende EM auf 41.307 Zuschauer ausgebaut, indem die Südtribüne aufgestockt und die Osttribüne abgerissen und komplett neu gebaut wurde. Erstmals in seiner Geschichte wurde die Spielstätte zudem vollständig überdacht. Eine Konstruktion aus blau gestrichenen Stahl, passend zu einer der Landesfarben der Ukraine, und Polycarbonat schützt nun alle Sitze vor Regen. Durch die blaue Abdeckung der Polycarbonat-Schicht und einer entsprechenden Beleuchtung erstrahlt das Stadion nachts in blauem Licht.
In 124 Logen ist Platz für 438 VIPs geschaffen worden, zudem verfügt das OSK Metalist nun über 6.201 Hospitality-Sitze. Insgesamt sollen die Arbeiten 30 Millionen Euro gekostet haben, nach der Donbass Arena in Donzek ist das Stadion OSK Metalist nun das zweite Stadion, das für die EURO 2012 spielbereit ist. Das neue Stadion von Dnjepropetrowsk ist zwar schon deutlich länger fertig, die Stadt ist aber bereits aus dem Rennen. Der Zeitpunkt der Eröffnung kommt der Ukraine sicher nicht ungelegen: am 10. und 11. Dezember entscheidet die UEFA, welche der vier Bewerberstädte tatsächlich Spielort der EURO 2012 werden. (Stadionwelt, 07.12.2009)

Am 30. August wird sich der DFB festlegen, ob er mit der Allianz Arena in München oder dem Berliner Olympiastadion ins Rennen als Austragungsort bei der EURO 2020 geht. Welches der beiden Stadien sollte es Ihrer Meinung nach werden?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |