11.06.2012 - Breslau


Was vom Ruhm übrig bleibt…


Vom 6. bis zum 17. Juni findet in Breslau ein Ausstellungsprojekt zum Thema Fußballarchäologie statt. Das Projekt wird von Vertretern der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft (DSKG) Breslau, der Zeitung „Wochenblatt“ und des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. organisiert.

Breslauer Fußballarchäologie: Was vom Ruhm übrig bleibt…

Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft Breslau (DSKG), ul. Saperów 12, 53-151 Wroclaw

Besichtigung in der DSKG: 06.06.- 17.06.2012 (ggf. Verlängerung), Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr

Wer kennt sie noch, die Fußballvereine vergangener Zeiten und ihre Spielstätten, wenn heute vor der Fußball-EM 2012 das Scheinwerferlicht einzig auf die großen Stadien und Vereine der Gegenwart gerichtet ist? Das Ausstellungsprojekt „Was vom Ruhm übrig bleibt…“ greift diese Frage auf und nimmt den Betrachter auf eine Spurensuche in die Breslauer Fußballgeschichte mit.

Anhand elf ausgewählter Fußballplätze würdigt die Ausstellung schlaglichtartig ehemals führende Fußballvereine in Breslau. Sie ist bedeutsamen Breslauer Spielen und Breslauer Vereinen, die Nationalspieler hervorbrachten, auf der Spur und stellt Wissenswertes um die damaligen Spielaktivitäten vor. Im Vordergrund stehen dabei die damaligen Stadien und Fußballplätze in ihrer heutigen Erscheinung. Künstlerische Fotografien greifen die Relikte der Spielstätten auf, geben einen atmosphärisch Eindruck dieser Plätze in der gegenwärtigen Ausstrahlung wieder und übergehen dabei nicht den Zahn der Zeit, der an diesen Plätzen nagte. Der Betrachter wird auf eine nachdenkliche Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart mitgenommen und stößt unweigerlich auf Fragestellungen zur Vergänglichkeit von Erfolg und Ruhm sowie zum gegenwärtigen Bewusstsein im Umgang mit Geschichte.

Die Ausstellung ermöglicht eine Auseinandersetzung mit der Geschichte Schlesiens unter einem besonderen und zugleich – in Anbetracht der stattfindenden Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine – aktuellen Blickwinkel. Die Teilnehmer und Besucher erfahren nicht nur ein Stück bislang wenig erforschter Fußballgeschichte in Schlesien, sondern sind auch zu einer kritischen Reflexion des Umgang mit Vergangenheit und Geschichte aufgefordert.

Die Ausstellungstüren öffnen sich für alle Interessenten am 6. Juni um 16:30 Uhr im Saal der DSKG. Im Anschluss an einige Begrüßungsworte der Veranstalter und Organisatoren, erhalten die Besucher einen einführenden Vortrag durch Till Scholtz-Knobloch zur Ausstellung über die Frühgeschichte des Fußballs. Danach widmet sich Slawomir Szymanski, Autor des Buches „Sport w Breslau“ (Sport in Breslau), der Vorgeschichte des Breslauer Fußballs anhand großer Spieler, Skandale und Anekdoten.

Nach diesen Beiträgen ist die Ausstellung für alle Interessenten eröffnet und jeder Besucher ist herzlich eingeladen, sich selbst auf Spurensuche zu begeben.

Das Ausstellungsprojekt organisiert ein Projektteam aus Vertretern/innen der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft Breslau, der Zeitung „Wochenblatt“ und des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. Die Realisierung dieses Projektes ist dank der finanziellen Unterstützung durch das Bundesministerium des Innern der Bundesrepublik Deutschland und des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen möglich.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Breslau.

Weitere Informationen sind auf www.ntkswroclaw.vdg.pl zu finden. (Stadionwelt, 11.06.2012)

Hier geht es zur Galerie des Stadion Olimpijski, einem Stück Breslauer Fußball-Geschichte





        





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