15.08.2012 - WM 2014


WM 2014: Baufortschritt Cuiabá


Mit 508.000 Einwohnern ist Cuiabá mit Abstand die kleinste Stadt, in der in zwei Jahren WM-Partien ausgetragen werden. Im Rahmen der aktuellen Serie zeigt Stadionwelt Bilder von der Baustelle der Arena Pantanal, in der 2014 vier Gruppenspiele ausgetragen werden.

Das Stadion wird an Stelle des zuvor abgerissenen Estádio Governador José Fragelli, auch Verdão genannt, errichtet und ist für 43.600 Zuschauer ausgelegt. Ähnlich wie beispielsweise der Coface Arena in Mainz und dem vor wenigen Tagen eröffneten Stadion Essen besteht aus vier einzelnen Tribünen und wird in rechteckiger Form gebaut. Im alten, 1976 eröffneten Verdão hatten 40.000 Menschen Platz gefunden. Benannt ist die im Bau befindliche Spielstätte nach einem der größten Binnenland-Feuchtgebieten der Erde.

Ende Juli waren die Arbeiten an der Arena Pantanal zu 46 Prozent abgeschlossen. Auf der Westtribüne wird bereits am zweiten Zuschauerrang gearbeitet, das Stahlskelett für die Nord- und Südtribüne wurde im vergangenen Monat fertig gestellt. Die vier Dächer –für jede Tribüne eines – sollen von vier Türmen getragen werden, die jeweils links und rechts der jeweiligen Zuschauerränge gebaut werden. Die Kosten für das Stadion belaufen sich auf 520 Millionen Real, was rund 320 Millionen Euro entspricht. Nach der WM 2014 kann man bei Bedarf die Oberränge der Kopftribünen wieder entfernt.

Cuiabá ist nicht nur der kleinste WM-Gastgeber, zusammen mit Manaus ist die Kapitale des Bundessstaates Mato Grosso auch am weitesten von der Küste Brasiliens entfernt und nicht allzu weit von der Grenze zu Bolivien. Die Stadt rühmt sich dafür, in der geographischen Mitte des südamerikanischen Kontinents zu liegen. Über einen höherklassigen Verein als zukünftiger Nutzer des Stadions verfügt die Stadt jedoch nicht.

Weitere Informationen sowie Bilder der Stadien der WM in Brasilien finden Sie unter diesem Link. (Stadionwelt, 14.08.2012)





        





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