08.08.2012 - Hamburg


Vorzeitige Freigabe der Gegengerade?


Der FC St. Pauli hofft auf die vorzeitige Freigabe der Gegengeraden für das erste Heimspiel der Zweitliga-Saison am kommenden Samstag gegen den FC Ingolstadt. Auf der neuen Osttribüne sind möglicherweise bereits 4.000 Stehplätze nutzbar.

Ob die Fans der Braun-Weißen ihre Mannschaft am Samstag von der neuen Tribüne unterstützen können, entscheidet sich allerdings erst am Freitag. Zuvor stehen nach Aussage des Teammanagers Christian Bönig noch behördliche und statische Prüfungen aus. Während die Wellenbrecher bereits montiert sind, ist das Innenleben der Tribüne noch eine Baustelle.

„Es wäre eine Sensation, wenn wir das jetzt schaffen“, wird Bönig im Hamburger Abendblatt zitiert. Ursprünglich war die Freigabe der Tribüne erst für den 1. September zum Heimspiel gegen Sandhausen geplant. Durch die Zulassung der Gegengerade könnte der Zweitligist einem Problem aus dem Weg gehen: Da die Dauerkarten für die neue Gegengerade bereits verkauft wurden, würden einige Inhaber einer Saisonkarte draußen bleiben müssen. Den Betroffenen stellte St. Pauli als Entschädigung in Aussicht, für die kommende Spielzeit eine vergünstigte Dauerkarte für ein Spiel zu erhalten. (Stadionwelt, 08.08.2012)





        





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F13 am 08.08.2012, 12:19 Uhr

Da ja für die DFL/DFB der FC St.Pauli nach wie vor als Wiederholungstäter gilt (warum auch immer) bei dieser sog. \"Fanproblematik\" werden die bestimmt ein Veto einlegen. Würde mich ehrlich gesagt nicht wirklich wundern, wenn dem so wäre.


Lenz am 08.08.2012, 11:58 Uhr

Wäre wirklich eine Sensation nach 97 Tage Bauzeit, aber etwas heikel, 4000 Zuschauer auf eine Baustelle zu lassen. Gerade beginnen sie, die Eingangsbereiche von Eisenteilen und Bauschutt zu befreien. Es gibt 4 Aufgänge, 1000 Zuschauer pro Treppenaufgang, wahrscheinlich ohne Beschilderungen und Geländer. Aber wenn man überlegt, wie marode die alte Tribüne war, wäre das auch nicht mehr so heikel. Bin gespannt, was DFL und Stadt letztlich sagen.