11.09.2012 - Graz


Vorschlag für Stadionausbau in Graz


Für die 1997 eröffnete UPC Arena hat der österreichische Bundesligist SK Sturm Graz gestern Vorschläge für den Ausbau der Spielstätte präsentiert. Demnach sollen insgesamt 20 Millionen Euro in das Stadion, dessen Infrastruktur und den Vorplatz investiert werden.

Unter dem Stichwort „Zukunftsperspektive UPC Arena“ ist unter anderem ein Ausbau der Kapazität von derzeit 15.400, wovon jedoch nur 15.323 besetzt werden dürfen, auf rund 18.600 Zuschauer vorgesehen. Hierfür könnten in der Nordkurve Klappkonstruktionen eingebaut werden, die bei internationalen Spielen als Sitzplätze genutzt würden.

Auch die Infrastruktur des Stadions soll den Plänen nach massiv aufgewertet werden. Der VIP-Bereich beispielsweise erhielte eine Erweiterung von aktuell 800 auf dann 1.550 Quadratmeter, statt bislang 700 könnten dann 1.000 Personen dort bewirtet werden. Für die Zukunft ist eine Nutzung der Räumlichkeiten auch an fußballfreien Tagen geplant.

Die Mannschaftskabinen und Schiedsrichterräume würden zudem ebenfalls vergrößert und damit an die Anforderungen der UEFA angepasst werden. Wie der Verein auf seiner Website weiter erläutert, ist auch die Schaffung einer gemeinsamen Einsatzzentrale für Polizei, Feuerwehr, Sicherheitsdienst und die medizinische Versorgung vorgesehen. Damit würde auch eine Forderung der österreichischen Bundesliga erfüllt. Des Weiteren, so die Pläne des Clubs, wird die Videoüberwachung ausgebaut und der Gästefan-Bereich mit Plexiglaswänden abgetrennt.

Eine weitere Anpassung an internationale Standards ist die Ausbau der Arbeitsplätze für Medienvertreter – nicht nur räumlich, sondern auch technisch. Die Flutlichtanlage der UPC Arena soll auf 1.400 (national) mit einer Option auf 1.500 Lux (international) ausgebaut werden.

Um zum einen die Verkehrssituation vor dem Stadion zu entschärfen und den Fans einen zentralen Treffpunkt zu schaffen, will der SK Sturm vor seiner Spielstätte einen zentralen, großen Platz als Fanmeile bauen lassen. Für den zukünftigen Betrieb und die Bewirtung der Arena schlägt der Club zudem die Gründung von zwei separaten Gesellschaften vor.

„Dieses Konzept beinhaltet die Umwandlung der UPC Arena mit finanziell vertretbarem Aufwand in ein Stadion, das allen Anforderungen entspricht“, so der dreimalige österreichische Meister auf seiner Website. Anderthalb Jahrzehnte nach der Eröffnung habe das Stadion an Glanz verloren, zudem seien die Anforderungen an Spielstätten seitdem gewachsen.

Zahlreiche Bilder der UPC Arena finden Sie in dieser Galerie. (Stadionwelt, 11.09.2012)





        





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