09.11.2009 - London


Verkauf des Stadionnamens könnte Millionen einbringen


Nach dem 1:0 des Chelsea FC gegen den Konkurrenten Manchester United am vergangenen Wochenende sollten die Anhänger des Londoner Vereins mit der sportlichen Situation zufrieden sein. Dennoch könnten die Fans des Tabellenführers schon bald ihren Unmut äußern.

Ron Gourlay, Chelseas neuer Geschäftsführer, liebäugelt mit dem Verkauf des Stadionnamens. 1877 wurde das Stadion an der Stamford Bridge eröffnet; seit Vereinsgründung trägt der Verein seine Heimspiele in der traditionellen Spielstätte aus. Verständlich, dass eine Namensänderung bei den Fans auf Missmut stoßen würde.

Darüber ist sich auch Gourlay im Klaren, wie er gegenüber der englischen Zeitung The Sun äußerte: „Wir wissen, dass dies ein sensibler Punkt für unsere Fans ist. Das Erbe zu bewahren ist wichtig für uns, aber wir glauben, dass uns das gelingen kann und wir auf dieser Basis mit dem richtigen Partner in Verhandlungen über die Vergabe des Stadion-Namens eintreten können.“ Auch Zahlen wurden bezüglich des Deals genannt: Für einen Betrag von bis zu 120 Millionen Euro wäre der Verein bereit, den traditionsreichen Namen zu veräußern. (Stadionwelt, 09.11.2009)





        





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