Über Geschmack lässt sich immer streiten: An dieses Sprichwort könnte man angesichts der neuesten Meldung vom Bau des Stadions von Zenit St. Petersburg denken. Der russischen Regierung gefällt anscheinend nicht, was sie dort sieht, und hat Zusatzzahlungen eingestellt.
Ex-Präsident Dmitry Medvedev bezeichnete den Bau als „hässlich“ und begründet damit die Entscheidung. Für das Projekt würden zwar weiterhin, wie im Finanzierungsplan vorgesehen, Gelder aus staatlichen Krediten zur Verfügung gestellt. Weitere Mittel aus anderen öffentlichen Quellen werde es aber ab jetzt nicht mehr geben, so der nun als Premierminister amtierende Medvedev.

Der an Stelle des alten, 2008 abgerissenen Kirov-Stadions entstehende Neubau sollte den ersten Planungen nach bereits im Spielbetrieb sein, der Eröffnungstermin wurde aber auf Ende 2013 bis Mitte 2014 verschoben. Experten gehen aber davon aus, dass es wohl eher erst 2017 zur Fertigstellung kommt, ein Jahr vor der WM in Russland. Die Kosten sind dabei auf rund 700 Millionen Euro explodiert.
Bilder von der aktuellen Spielstätte des Clubs, dem Petrovksy-Stadion, gibt es in dieser Galerie. (Stadionwelt, 05.09.2012)

Braucht Fußball-Deutschland ein Nationalstadion? Viele Länder haben ein Nationalstadion, in dem die jeweilige Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Das weltweit bekannteste Nationalstadion ist sicher das Wembley in London. Sollte der DFB auch eine Spielstätte als „Heimstadion“ auswählen?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |