04.07.2012 - Euro 2020


Sonderthema: Weiteres Modell zur EURO 2020


Mit seiner Idee von einer EURO 2020, die europaweit in 12 bis 13 Städten ausgetragen wird, hat Michel Platini eine polarisierende Welle losgetreten. Nachdem Stadionwelt bereits das Modell „Europas Metropolen“ skizziert hat, folgen nun weitere Szenarien.

Zonen-Modell:

Das Zonen-Modell ist eine Erweiterung der bisher praktizierten Lösungen, in der zwei Länder als gemeinsamer Ausrichter eine EURO organisieren. Nationen, die eine EURO alleine nicht stemmen können, bilden ein Team und tragen die Endrunde jeweils als Co-Gastgeber aus. Die Ausweitung dieser Idee würde die Anzahl der Gastgeber erweitern, die Austragungsorte aber auf definierte Zonen beschränken, die durch kulturelle und sprachliche Gemeinsamkeiten verbunden sind.

Durch die Aufstockung der Teilnehmerzahl auf 24 Nationen, wird es für viele kleinere Staaten immer schwieriger eine Veranstaltung dieser Größenordnung logistisch und finanziell zu stemmen. Eine Idee könnte ein Mix aus der Platini-Idee und dem praxiserprobten, geteilten Gastgebermodel sein. Europa könnte in zahlreiche Zonen unterteilt werden, die als gemeinsamer Gastgeber die Spiele austragen. Die möglichen Varianten gehen nahezu ins unendliche, bieten aber auch die Chance, Völker durch gemeinsame Organisationen näher zu bringen oder um große Nationen als Zugpferde zu nutzen, um kleineren Ländern die einmalige Gelegenheit zu geben, eine EURO auszutragen und im gleichen Schritt eine Art Aufbauhilfe zu geben. (Stadionwelt, 04.07.2012)

Stadionwelt stellt einige der möglichen Szenarien vor.

Szenario Skandinavien

Szenario UK und Irland

Szenario Mitteleuropa

Szenario Mittelmeer/Atlantik

Weitere Szenarien

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Kommentare:

SIMON-FCB am 19.07.2012, 23:00 Uhr

Ich finde die Idee klasse aus dem Grund, weil ich persönlich gegen die Wm 2022 bin und diese Em, die dann in mehreren Ländern stattfinden soll, dann auch für die WM 2022 gilten könnte.


Uthu am 04.07.2012, 22:15 Uhr

Hallo Zusammen,
die von Michel Platini und Kollegen/Kolleginnen initierte Idee hat perspektivisch gesehen doch einiges an positiven Nutzen. Sowohl für die Veranstalter als auch vor allem für die vielen Fans. Man muss u.a. nicht mehr so elendig viel für Infrastrukturen investieren (weil meisten schon in den Regionen vorhanden) und es dann den Zuschauern mit Reisen/Unterkunft/Wohlfühlen auch deutlich einfacher machen. Ich meine, dass die letzen EM´s in zwei Ländern doch letzendlich für die Veranstalter weit mehr Kosten als nachhaltigen und im Endeffekt entscheidenen Nutzen - sowohl für die eigenen Ligen und Auslastung ihrer Stadionbauten/Infrastrukturen - gebracht haben.
Für mich ist der Zenit des durchaus seit vielen Jahren erkennbaren EM Expansionsdrangs (oder -wahnnsins) längst überschritten und die Idee der UEFA ist eigentlich nur eine Konsequenz daraus. Ansonsten droht über kurz oder lang doch nur noch, dass eine EM (und im weiteren Sinne eine WM) nur noch dorthin geht, wo man noch bereit ist (unabhängig von der wirklichen wirtschaftlichen Machbarkeit), das meiste Geld zu investieren und damit droht die Eintönigkeit bis hin zur Langeweile. Mit allen Folgen.