10.05.2012 - Brüssel


RSC Anderlecht äußert Stadionproblem


Der Manager des RSC Anderlecht, Herman Van Holsbeeck, hat sich an die Presse gewandt und seine Sorgen hinsichtlich der Heimat des Clubs, dem Constant Vanden Stockstadion, formuliert. Das Stadion würde den hohen Anforderungen und Ticketanfragen nicht mehr gerecht werden.

Das Stadion des RSC Anderlecht ist so gut wie jedes Heimspiel ausverkauft. Betrachtet man den Zuschauerzuspruch wäre gar ein Ausbau des Stadions auf eine Kapazität von über 40.000 Zuschauern möglich. Der Verein möchte das Stadion lediglich auf 30.000 Zuschauer erweitern und zusätzlichen Raum für VIPs schaffen. Doch der Fall scheint, wie bei vielen Stadionprojekten in Belgien langwierig. Lokale Politiker sind strikt gegen eine Erweiterung der Spielstätte und zur kommenden Saison wird sich die Stadionkapazität sogar zunächst um rund 1.000 Plätze auf etwa 27.000 Plätze verringern, denn zahlreiche Sitze müssen an die neuen UEFA-Regularien angepasst werden.

Indes werden seitens Van Holsbeecks gar Überlegungen laut in das Brüsseler Heysel-Stadion zu ziehen. Für den Manager wäre dies eine gute Option, da das Stadion über eine gute Verkehrsanbindung verfügt, ausreichend Parkplätze bietet und nicht inmitten einer Wohnsiedlung gebaut wurde. „Wenn dies irgendein Bürgermeister in Brüssel oder dem Umland liest und Möglichkeiten sieht dem Verein zu helfen, bitte kontaktieren Sie mich und ich werde die Vorbereitungen für einen Umzug sofort starten!“, wird Van Holsbeeck auf Anderlecht Online zitiert. (Stadionwelt, 10.05.2012)





        





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