Nach drei Jahren Bauzeit konnte Ende vergangener Woche Vollzug gemeldet werden: Das Olympiastadion für die Spiele 2012 in London ist fertig gestellt. Einzig die Laufbahn für die Leichtathleten fehlt noch, die aber planmäßig zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut wird.
Nach Anfang des London Olympic Games Organising Committee (LOCOG) haben seit Mai 2008 insgesamt 240 britische Unternehmen und mehr als 5.500 Arbeitskräfte am Bau der Sportstätte mitgewirkt, die 80.000 Zuschauern Platz bietet. Demnach sei man sogar unterhalb des Budgets geblieben, das rund 600 Millionen Euro umfasst.
Als letzter Arbeitsschritt sind rund 9.000 Quadratmeter Rollrasen in dem Neubau verlegt worden, in dem am 27. Juli 2012 die Spiele der 30. Olympiade eröffnet und am 12. August beendet werden. Zudem finden dort die Leichtathletik-Wettbewerbe statt.
Nach Olympia wird der englische Erstligist West Ham United als Hauptmieter in das Stadion einziehen, welches dann auf ein Fassungsvermögen von 60.000 Zuschauern reduziert wird. Der Club hatte sich in einem Bieterwettbewerb der Betreibergesellschaft gegen Ligakonkurrent Tottenham Hotspur FC durchgesetzt, der gegen die Entscheidung rechtlichen Widerspruch eingelegt hat.
Alle Informationen über die Olympischen Spiele 2012 finden Sie im Themenspecial. (Stadionwelt, 05.04.2011)

Braucht Fußball-Deutschland ein Nationalstadion? Viele Länder haben ein Nationalstadion, in dem die jeweilige Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Das weltweit bekannteste Nationalstadion ist sicher das Wembley in London. Sollte der DFB auch eine Spielstätte als „Heimstadion“ auswählen?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |