10.07.2012 - Bundesliga


Neue Maßnahmen gegen Pyrotechnik?


In Niedersachsen sollen in der kommenden Saison speziell ausgebildete Spürhunde vor den Fanblöcken zum Einsatz kommen. Bayer 04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser bringt in einem Interview Körperscanner an den Eingängen ins Gespräch.

Innenminister Uwe Schünemann kündigte am Montag an ab dem Saisonstart der kommenden Saison zwei speziell ausgebildete Spürhunde vor den Fanblöcken der niedersächsischen Stadien einzusetzen. Der Innenminister erhofft sich dadurch höhere Sicherheit und möchte das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen verhindern. In der ersten Bundesliga wären davon die Spielstätten von Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg betroffen.

Eine andere Idee bringt Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen ins Spiel. Er sprach sich in einem Interview offen für die Installation von Körperscannern an den Eingängen der Stadien aus. „Beim Körper-Scannen haben sie ein Optimum an Kontrolle und ein Minimum an körperlicher Beeinträchtigung. Ich bin für jede Maßnahme, die verhindert, dass Menschen glauben, der Stadion-Besuch sei gefährlich“, wird Holzhäuser im Kölner Stadt-Anzeiger zitiert. Einer möglichen Abschaffung von Stehplätzen, wie von Seiten der Politik gefordert, steht er dagegen skeptisch gegenüber. „Das geht an der wirklichen Ursache vorbei. Negatives Gruppenverhalten ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und kein fußballspezifisches“, so Holzhäuser. (Stadionwelt, 10.07.2012)





        





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