Kurz vor der Eröffnung am 12. August sind die Namensrechte am neuen Essener Stadion verkauft worden. Der Energiekonzern RWE hat sich diese für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren gesichert. Angesichts der gleichen Kürzel von Verein und Unternehmen durchaus passend.
Schließlich wird Regionalligist Rot-Weiss Essen (RWE) als Hauptnutzer der Spielstätte auftreten. Zudem werden auch der Frauen-Bundesligist SG Essen-Schönebeck und Regionalliga-Neuling FC Kray dort einige Heimspiele austragen.
Wie das Branchenmagazin SPONSORs berichtet, verzichtet der Konzern aber zunächst auf die Integration seines Namens in die Stadionbezeichnung. Vielmehr bleibt der bisherige Name Stadion Essen bestehen. „Der Name ist kurz und bündig. So wie ein guter Name sein sollte“, so Arndt Neuhaus, Vorstandsmitglied des RWE-Konzerns bei der Verkündung gestern. Das Logo werde allerdings in den Schriftzug integriert, der noch angefertigt und an der Spielstätte installiert wird.

Während Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß dies als „besondere Geste gegenüber der Stadt“ würdigte, wird die Entscheidung von RWE bezüglich des Stadionnamens laut SPONSORs in der Branche mit Erstaunen aufgenommen. Dieses wird noch dadurch verstärkt, dass sich der Konzern eine spätere Änderung vorbehält. Nach Angaben des Magazins soll sich die für die Namensrechte vereinbarte Summe auf zwei Millionen Euro belaufen.
Ungewöhnlich ist in diesem Fall auch die Gestaltung des Vertragswerkes: Sollte Rot-Weiss Essen in Zukunft den Sprung in die 3. Liga oder noch weiter nach oben schaffen, erhöht sich die jährlich zu zahlende Summe für den Energiekonzern. Gleichzeitig würde sich dabei die Vertragslaufzeit verkürzen, da man sich in diesem Fall an der Summe orientiert. Betrieben wird das Stadion Essen von einer städtischen Tochtergesellschaft, der Sport-Betriebs GmbH. (Stadionwelt, 08.08.2012)

Braucht Fußball-Deutschland ein Nationalstadion? Viele Länder haben ein Nationalstadion, in dem die jeweilige Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Das weltweit bekannteste Nationalstadion ist sicher das Wembley in London. Sollte der DFB auch eine Spielstätte als „Heimstadion“ auswählen?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,05 € |
| 2. | Borussia Dortmund | 13,98 € |
| 3. | Hannover 96 | 14,57 € |
| 4. | Bayer Leverkusen | 15,03 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 17,17 € |