10.08.2012 - Champions League


Mönchengladbach ins EURO-Finalstadion


In der vierten Runde der Champions-League-Qualifikation, von der UEFA Play-offs genannt, tritt Borussia Mönchengladbach dort an, wohin es die deutsche Nationalelf bei der EM nicht geschafft hat: Den Fohlen wurde der ukrainische Vizemeister Dynamo Kiew zugelost.

Bei der heute Mittag in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon durchgeführten Auslosung ergab sich für die Borussen zunächst ein Heimspiel am 22. August. Eine Woche später steht dann das Rückspiel im NSK Olimpijskyj an, in Deutschland besser als Olympiastadion Kiew bekannt. Als Vierter der vergangenen Saison war der Bundesligist automatisch für die Play-offs gesetzt.

Nach dem Abschluss des umfangreichen Umbaus der Spielstätte ist Dynamo Kiew bereits im Verlauf der letzten Saison dort eingezogen. Das größte Stadion der Ukraine bietet nun 70.050 Zuschauern Platz und entspricht seit der von 2008 bis 2011 für die EURO erfolgten Sanierung den höchsten internationalen Anforderungen. Mit rund 590 Millionen Euro war der Umbau letzten Endes fast doppelt so teuer wie anfangs geplant.

Eröffnet wurde die Spielstätte bereits 1923, während der Olympischen Spiele 1980 in Moskau kam sie als eine der Arenen für das Fußballturnier zum Einsatz. Seit der Unabhängig der Ukraine ist das NSK Olimpijskyj zudem das Nationalstadion der heimischen Auswahl.

Weitere Bilder vom Olympiastadion in Kiew finden Sie hier.

Ein ausführliches Portät des NSK Olimpijskyj aus dem Buch "50 Stadien in Europa" finden Sie unter diesem Link. (Stadionwelt, 10.08.2012)





        





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