03.09.2012 - Stadionwelt


LED-Rekorde in deutschen Stadien


In den Stadien der 1. Fußball-Bundesliga sind Videowalls im Gesamtwert von rund 10 Millionen Euro installiert. Während das Olympiastadion Berlin über die größte LED-Fläche aller deutschen Stadien verfügt, bietet der FC Ingolstadt die größte Bildfläche pro Zuschauerplatz. Fakten wie diese und vieles mehr verrät der neue Ratgeber von Stadionwelt.

Aktuell hat Stadionwelt in seiner Reihe der Ratgeber die Broschüre „LED-Videowalls | Anzeigetafeln | Videobanden“ veröffentlicht. Hier enthalten ist auch die große Bestandsaufnahme der aktuell in deutschen Stadien und Arenen installierten Video-Displays.

Dass die drei größten Stadien, an erster Stelle Berlin mit 195,25 m², an zweiter Stelle München mit 184,32 m² und an dritter Stelle Dortmund mit 184 m², auch über die größten Bildflächen verfügen, überrascht nicht. Aber wer hätte gedacht, dass das Stadion in Ingolstadt mit seinen 15.000 Plätzen in Relation zum Fassungsvermögen die größte Bildfläche in ganz Deutschland anbietet? An zweiter Stelle folgt in dieser Wertung übrigens Leverkusen und auf dem dritten Rang mit Aue wieder ein Zweitligist.

Die Gesamtfläche der Videowalls in der 1. Liga beträgt 1.996,92 m² und der Durchschnitt pro Stadion 110,94 m² – in aller Regel verteilt sich diese Bildfläche auf zwei gleich große Videowalls. Bei einem Quadratmeterpreis von etwa 5.000 Euro ergibt sich in der 1. Liga eine Gesamtinvestitionssumme von 10 Millionen Euro für die Wiedergabemedien, auf denen die Spielstände und das Fan-TV eingeblendet werden. Alle Videowalls der 1. und 2. Liga zusammen bilden übrigens eine Fläche von 3.273,58 m². Damit würden sie, auf einem Spielfeld des Standard-Maßes von 105 m mal 68 m aneinandergelegt, nicht einmal eine Hälfte bedecken.

Beeindruckender ist der Wert, den die Bandenwerbung erreicht. Allein die in Deutschlands Erst- und Zweitligastadien in Richtung der TV-Kameras positionierten Flächen ergeben eine Strecke von 13,43 km – beispielsweise der Weg vom Stadion in Nürnberg zum dem des Rivalen in Fürth könnte also komplett mit Bundesliga-Banden ausstaffiert werden.

Besondere Aufmerksamkeit genießen die Videobanden. Seit diese 2008 seitens der DFL für die Bundesliga freigegeben wurden, steigt ihr Anteil ständig. In der 1. Liga sind zum Start der Saison 2012/13 insgesamt über 2.800 laufende Meter an Videobanden im Einsatz (in der 2. Liga 440 m).

In der Praxis allerdings geht es nicht um derartige Rekorde. Vielmehr ist bei der Videowall entscheidend, welcher Betrachtungsabstand und seitlicher Sichtwinkel in Kombination mit dem Pixelabstand eine optimale Bildwiedergabe für möglichst viele Zuschauer im Stadion ermöglicht. Und wer Videobanden einsetzt, kalkuliert genau, welche Flächen zu welchem Zeitpunkt auf welche Weise am besten vermarktet werden können. Die Antworten auf diese Fragen bietet der neue Ratgeber von Stadionwelt.(Stadionwelt, 03.09.2012)

Ratgeber ab sofort bestellbar

Der Ratgeber „LED-Videowalls | Anzeigetafeln | Videobanden“ ist ab sofort für nur 14,90 Euro bestellbar. Die 96-seitige Broschüre bietet eine umfassende Übersicht zu Installations- und Mietlösungen für die Großbildwiedergabe und Spielstandsanzeige. Artikel zu den Planungsgrundlagen, Experten-Interviews und Kostenbeispiele bieten jedem Interessenten den Einstieg in die Themenwelt der Video-Displays. Das umfangreiche Anbieterverzeichnis rundet das Informationsangebot ab.





        





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