19.01.2007 - Halle/Westfalen


Keine Sturmschäden am Gerry Weber Stadion - "die WM kann starten!"


Der Sturm "Kyrill" hat vergangene Nacht in Deutschland erhebliche Schäden angerichtet, so dass auch Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble nicht an der Berliner Gala zur Handball-WM teilnehmen konnte. Das Gerry Weber Stadion in Halle blieb indes ohne Schaden.

In der westfälischen Multi-Arena trägt die deutsche Handball-Nationalmannschaft bis auf das WM-Eröffnungsspiel heute in Berlin alle ihre Gruppenspiele aus. Das Stadion erfuhr für die WM diverse Umbauten, eigens für das Großereignis wurde auf dem Gelände auch ein 80 x 20 m großes Gastronomie-Zelt aufgebaut.

"Wir waren gestern wegen des Sturms hochgradig sensibilisiert", sagt Frank Hofen, Pressesprecher der Gerry Weber World, "es rauschte und klapperte, aber es ist nichts passiert". Außer einem Bagatellschaden an dem Zelt sei, weil der Regen waagerecht auf die Konstruktion traf, Wasser durch das fahrbare Dach des Stadions gedrungen – aber dies in unerheblicher Menge.

So kann das Lokale Organisationskomitee aufatmen: "Diese Generalprobe hat das Stadion überstanden, uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen", freut sich Hofen, "die WM kann starten!"

Am Samstag treffen im Gerry Weber Stadion im Rahmen der Vorrunde, Gruppe C Polen und Argentinien aufeinander, die deutsche Nationalmannschaft gibt ihre WM-Premiere in Halle/Westfalen am Sonntag beim Spiel gegen Argentinien. Bis dahin ist auf keinen Fall mit einem erneuten Sturm der Kategorie eines "Kyrill" zu rechnen. (Stadionwelt, 19.1.2007)





        





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