11.05.2012 - Zürich


Keine Einigung im Streit um das Letzigrund


In der Kontroverse zwischen der Stadt Zürich und der zuständigen Baufirma um die Haftung für Mängel am Letzigrundstadion ist eine einvernehmliche Lösung vom Tisch. Die Stadt hat das Vergleichsangebot der Baufirma abgelehnt, da es ihr nicht genügt.

Im Nachgang zum Bau des Letzigrundstadions streiten die Stadt Zürich und die Baufirma in vier verschiedenen Verfahren über Geld- und Haftungsfragen. Es geht um rund 23 Millionen Franken, circa 19,1 Millionen Euro, für nachträgliche Aufträge, die das Unternehmen einfordert und um die Garantie in Höhe von knapp zehn Millionen Euro, aus der die Stadt trotz Einspruch der Firma anfallende Kosten bezahlt.

Laut der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) geht es außerdem um die aus Sicht der zuständigen Baufirma ungerechtfertigten Mängelrügen sowie um den Anspruch auf ausstehende Werklohnzahlungen für das Parkhaus Hardau.

In der verfahrenen Situation versuchten sich Vertreter der beiden Parteien in Vergleichsverhandlungen außergerichtlich zu einigen. Doch diese Bemühungen blieben erfolglos. Eine neue Offerte gibt es nicht. Finanziell am wesentlichsten ist der Ausgang der Auseinandersetzung, ob die Stadt der Implenia-Forderung nachkommen muss, 23 Millionen Franken für Mehrkosten zu bezahlen. Im Totalunternehmensvertrag war ein Fixbetrag von rund 97 Millionen Schweizer Franken, mehr als 80 Millionen Euro, für den Stadionbau vereinbart.

Weitere Bilder zum Letzigrundstadion





        





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