08.12.2006 - Köln


Handball-WM 2007: Kölnarena


Auch mehr als acht Jahre nach ihrer Eröffnung gilt die Kölnarena als eine der modernsten Sport- und Konzerthallen hierzulande, zudem ist sie mit einem Fassungsvermögen von, je nach Veranstaltung, bis zu 19.000 Zuschauern noch immer die größte ihrer Art.

Die Vorzüge wissen besonders die Eishockey-Spieler der Kölner Haie zu schätzen, die ihre Heimspiele in der Arena austragen, aber auch die Handballer des VfL Gummersbach bestreiten wichtige, Zuschauer trächtige Begegnungen, ebenso wie die Basketballer der Rhein Energie Köln, gerne im Volksmund „Henkelmännchen“ titulierten Sportpalast aus.

Dem ersten Spatenstich der Kölnarena im Juli 1996 ging ein jahrelanges Tauziehen um Standort und Finanzierung des Neubaus voraus. Im Jahr 1991 entschied sich die Stadt Köln schließlich für ein Modell des Architekturbüros Böhm, das vom Holzmann-Konzern auf dem Deutzer Festplatz gebaut werden sollte. Das 300 Millionen-Mark-Projekt, das komplett privat finanziert wurde, konnte in 26-monatiger Bauzeit realisiert werden. Als Mantelbebauung entstand das so genannte „Rathaus Deutz“, das heute rund 3.000 Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Köln beherbergt. Die Mantelbebauung verschlang weitere 600 Millionen Mark, so dass sich die Gesamtbaukosten auf 900 Millionen Mark summierten. 2000 wurde zudem die „Kölnarena 2“ eröffnet, die ebenfalls zur Randbebauung gehört und in der seitdem die Kölner Haie ihr Trainings- und Verwaltungszentrum haben.

Während der WM nimmt die Kölnarena, in der bereits 2001 Spiele der Eishockey-Weltmeisterschaft stattfanden, eine zentrale Rolle ein. Vier Spiele der Platzierungsrunde, zwei Viertelfinals, ein Halbfinale, das Spiel um Platz Drei und das Finale finden in Köln statt.





        





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