11.10.2005 - Fürth


Gedanken über Stadionumbau


Angesichts der regen Bautätigkeit überall in der deutschen Stadionlandschaft denkt auch Helmut Hack, Präsident der SpVgg Greuther Fürth, über einen Umbau des Playmobil-Stadions nach. Ein Verlassen des traditionellen Standorts am Ronhof ist Hack zufolge trotz dessen ungünstiger Lage mitten in einem Wohngebiet ausgeschlossen, auch einem gemeinsamen Neubau mit dem 1. FC Nürnberg, der zuletzt immer wieder in den Medien diskutiert wurde, erteilen die Fürther eine Absage. Stattdessen planen die Fürther, das bestehende Stadion unter Einbeziehung der relativ modernen Gegentribüne stark umzubauen. Weniger die bislang 15.500 Zuschauer betragende Kapazität als der Komfort der Zuschauer steht hierbei im Fokus: „Auf Service kommt es auch bei uns künftig an“, so Hack gegenüber den Fürther Nachrichten. Ihm schwebe ein Stadion vor, das „auch dann Menschen anzieht, wenn die Mannschaft in der Tabelle weit hinten steht.“ Zudem könnte der Verein auf diesem Weg den Behörden zuvorkommen, die zwar derzeit noch keinen Handlungsbedarf sehen, insbesondere im Fall der Haupttribünenüberdachung jedoch mittelfristig Probleme nicht ausschließen mögen.

Eine städtische Unterstützung bei der Finanzierung des nach Informationen der Zeitung auf 13 Mio. Euro veranschlagten Umbaus ist unwahrscheinlich, der Verein hofft vielmehr auf die Unterstützung des Playmobil-Chefs Horst Brandstätter, der seit 1983 Eigentümer des Stadions ist. (Stadionwelt, 11.10.2005)





        





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