28.06.2012 - Frankfurt


Frankfurt vom DFB verurteilt


Als ersten Verein hat der DFB die SG Eintracht Frankfurt gestern zu einem Teilausschluss der Zuschauer beim ersten Heimspiel der Saison verurteilt. Damit wurde die beantragte Strafe des Kontrollausschusses umgesetzt, maximal 15.000 Tickets dürfen verkauft werden.

Zudem dürfen für die Partie gegen Bayer Leverkusen am 25. oder 26. August nur 5.000 Karten für Gästefans vertrieben werden, damit würden sich also insgesamt maximal 20.000 Zuschauer in der Commerzbank-Arena einfinden. Die Stehplatzbereiche müssen dabei komplett geschlossen bleiben, zudem untersagte der DFB dem Bundesliga-Aufsteiger das Abhalten von Public-Viewing-Veranstaltungen auf dem Stadion- und dem Vereinsgelände.

Auch der beantragten Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro wurde gefolgt. „Eintracht Frankfurt legt gegen das Urteil Einspruch ein“, schreibt der Club auf seiner Website. Bereits vor der Vollstreckung des Urteils hatte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen gegenüber den Medien einen Gang durch „alle Instanzen“ angekündigt, sollte es zu einer Verurteilung kommen. Als Folge des Frankfurter Einspruchs wird es in Bälde zu einer mündlichen Verhandlung kommen.

Für die weiteren sieben Clubs, unter anderem Düsseldorf, Berlin und Köln, für die der DFB-Kontrollausschuss Strafen beantragt hat, wird nun ebenfalls mit baldigen Urteilen gerechnet. Alle betroffenen Vereine haben bereits Einsprüche angekündigt.

Bilder der Commerzbank-Arena und Informationen über die Spielstätte finden Sie im Stadionguide. (Stadionwelt, 28.06.2012)





        





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