Mittlerweile sind es nur noch knapp vier Wochen bis zum Start der neuen Bundesliga-Saison. Dann beginnt auch in einem Großteil der europäischen Ligen die neue Spielzeit. Die Stadien, von denen Stadionwelt wieder zahlreiche Bilder erhielt, sind dann wieder gut gefüllt.
Der Audi-Sportpark ist am 24. Juli eröffnet worden
Bild: Stefan Bösl
Zu seinen ersten Pflichtspieleinsätzen wird dann der neue
Audi-Sportpark des Zweitliga-Aufsteigers FC Ingolstadt 04 kommen. Das 15.000 Zuschauer fassende Stadion wurde erst am 24. Juli eingeweiht und verfügt – gemessen an der Gesamtkapazität – über eine hohe Zahl an Stehplätzen: 6.000. Die Errichtung der Arena auf einem ehemaligen Raffineriegelände wurde im Mai 2009 angegangen, für rund 20 Millionen Euro entstand ein Stadion, das in einer weiteren Stufe auf 30.000 Zuschauer ausgebaut werden kann.
Das Stadion Euroborg ist in einen Büro-, Einkaufs- und Wohnkomplex eingelassen
Bild: Gerhard Rudolf
Auch das Stadion des niederländischen Erstligisten FC Groningen hat noch nicht viele Jahre hinter sich. Die Besonderheit: das
Stadion Euroborg ist ein Zentrum eines neuen Stadtteils von Groningen und wurde in einen weiträumigen Wohn-, Geschäfts- und Einkaufkomplex eingelassen. Das nach einer Erweiterung mittlerweile 22.579 Zuschauer fassende Stadion wurde 2005 eröffnet. Statt vier Flutlichtmasten in den Ecken der Arena befinden sich stattdessen auf den Dächern der beiden großen Tribünen jeweils vier Stahlrahmen mit Lampen, die für die Beleuchtung sorgen.
Das FNB Stadium ist das größte des afrikanischen Kontinents
Bild: André Gugger
Seit dem Ende der Fußball-WM in Südafrika lautet der offizielle Name des Stadions Soccer City in Johannesburg wieder
FNB Stadium, zudem bietet die praktisch neu gebaute Arena nun auch wieder 94.700 Zuschauern Platz. Während der WM wurden knapp 10.000 Menschen weniger ins Stadion gelassen, da dieses nach den Anforderungen der FIFA viele Presseplätze bereitstellen musste. Nach der WM wird – wie schon vor dem Um- und Ausbau – der südafrikanische Spitzenclub Kaizer Chiefs dort seine Heimspiele austragen.
Das Dinamo ist die Spielstätte von Kevin Kurányis neuem Verein
Bild: www.fussballvirus.at
Während die europäischen Ligen erst noch in die neue Saison starten müssen, befindet sich die nach dem Kalenderjahr spielende russische Premjer Liga mitten in der Spielzeit. Einer der derzeit vier Moskauer Clubs, der FK Dynamo, trägt seine Spiele im gleichnamigen Stadion
Dinamo aus. Die 37.684 Plätze Spielstätte ist nun auch die neue sportliche Heimat von Kevin Kurányi, der vom FC Schalke 04 in die russische Kapitale wechselte. Das Stadion wurde 1928 eröffnet und diente während des Zweiten Weltkriegs als Lager der Roten Armee.
Alle neuen Stadionfotos sind
hier zu finden. (Stadionwelt, 28.07.2010)