05.03.2012 - WM 2014


Estádio Beira-Rio in Gefahr?


FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke kritisierte vor kurzem öffentlich die schleppend verlaufenden Vorbereitungen für die WM 2014. In dieser Woche macht sich eine FIFA-Delegation auf den Weg in das Gastgeberland Brasilien, um sechs Spielorte zu inspizieren.

Die Inspektoren der FIFA reisen in dieser Woche unter anderem nach Porto Alegre um das Estádio Beira-Rio unter die Lupe zu nehmen. Das Stadion soll für das anstehende Großereignis umfassend saniert werden und einen neuen VIP-Bereich erhalten. Doch bereits seit acht Monaten ruhen die Arbeiten an der Spielstätte.

Als Grund für den Baustopp gilt die mangelnde finanzielle Sicherheit. Auch, wenn die Baufirma zuletzt versicherte die Arbeiten in naher Zukunft fortzusetzen, ist die rechtzeitige Fertigstellung zur Weltmeisterschaft schon jetzt gefährdet. Sollten die Arbeiten in den nächsten Wochen nicht wieder aufgenommen werden, müssten sich Stadt und Ausrichter Gedanken über einen Ersatz machen.

Während Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo den FIFA-Funktionär Valcke nicht mehr als Gesprächspartner anerkennt, gab sich der brasilianische Verbandschef schlichtend. Ricardo Teixeira bezeichnete die Sorgen der FIFA als legitim. Gleichzeitig verurteilte er die überzogenen Aussagen Valckes, der einen „Tritt in den Hintern“ für die Organisatoren forderte. (Stadionwelt, 05.03.2012)





        





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