27.12.2006 - Wiehl


Eissporthalle nach Dachbindersanierung wieder geöffnet


Nach dem Einbruch des Daches der Eishalle in Bad Reichenhall im Januar 2006 waren die Verantwortlichen der Eissporthalle im oberbergischen Wiehl aufmerksam geworden und hatten eine Prüfung der ähnlich gebauten Dachkonstruktion in die Wege geleitet.

„Bei einer Bestandskontrolle haben wir Probleme in der Statik erkannt", erklärt Frank Stitz vom Bauamt der Stadt Wiehl, „der Spezialstatiker Prof. Heinz Brünninghoff hat daraufhin ein Sanierungskonzept vorgelegt". Nach der "Brünninghoffschen Methode" wurden dann von der bauausführenden Firma Wiedmann aus Rheinfelden ab November 12.000 Spezialschrauben in der Binderkonstruktion angebracht und offene Fugen mit Epoxydharz verfüllt. „Das ging um einiges schneller als geplant, die Halle konnte am 22. Dezember schon wieder eröffnet werden", freut sich Frank Stitz.

Bereits Anfang Dezember hatten die Eismeister damit begonnen, die neue Eisfläche mitsamt der Spielfeldmarkierungen schichtweise aufzutragen, das auf minus vier Grad Celsius gekühlte Eis wuchs dabei mit jeder Runde der Aufbereitungsmaschine um über 1.000 Liter Wasser.

Dass die Bindersanierung, die Maßnahme kostete über 350.000 Euro, zügig durchgeführt werden konnte, ermöglicht es dem Eishockey-Verbandsligisten Wiehl Penguins, den Spielbetrieb in der Rückrunde wieder in der heimischen Halle durchzuführen. Zuletzt war man unter anderem in eine Spielstätte im Siegerland ausgewichen. Auch die Eiskunstläufer des Eissportclubs TuS Wiehl und der Breitensport können nun, zur Hochsaison, wieder in Wiehl aktiv werden. (Stadionwelt, 27.12.06)





        





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