In Valencia kann nach mehr als 1.000 Tagen die Arbeit am Bau des Nou Mestalla wieder aufgenommen werden. Der hoch verschuldete Erstligist Valencia CF konnte sich mit seinem Hauptgläubiger, der Bankengruppe Bankia, auf eine neue Übereinkunft verständigen.
Auf seiner Website teilt der Club mit, dass Bankia das alte Estadi de Mestalla erwerben und im Gegenzug den „Los Che“ Schulden in Höhe von 250 Millionen Euro erlassen wird. Darüber hinaus, so schreibt es die Zeitung El País, gewährt die Gruppe dem Verein ein neues Darlehen über 110 Millionen Euro. Möglich wurde der Deal, nachdem die spanische Regierung Hilfen aus dem EU-Rettungsfonds ESM zur Unterstützung der finanziell stark angeschlagenen Banken beantragt hatte. Gerade die Bankia-Gruppe war zuletzt von der Krise betroffen.

Vereinspräsident Manuel Llorente bezeichnete die Einigung als „historischen Meilenstein“. Das Nou Mestalla soll jetzt innerhalb der nächsten beiden Jahre fertig gestellt werden und 75.000 Zuschauern Platz bieten. Die Bauarbeiten wurden bereits im August 2007 aufgenommen, im Februar 2009 mussten diese allerdings bis heute auf Eis gelegt werden.
Der Valencia CF hatte wegen der damals ausbrechenden Finanz- und Immobilienkrise keinen Käufer für das alte Mestalla gefunden, aus den geplanten Erlösen in Höhe von 400 Millionen Euro wurde nichts, und der Club geriet letzten Endes sogar in Existenznöte und häufte zwischenzeitlich einen Schuldenberg von 600 Millionen Euro an.
Bilder des alten Estadi de Mestalla finden Sie in dieser Galerie. (Stadionwelt, 27.06.2012)

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| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |