Am gestrigen Dienstag haben Stadt und Bürgergemeinde Verträge zum Bau eines neuen Fußballstadions im schweizerischen Thun unterzeichnet. Noch vor etwa einem Jahr war ein Stadionprojekt am Widerstand der Bevölkerung gescheitert.
Im Gegensatz zum ursprünglichen Vorhaben, das ob der hohen Kostenbeteiligung der Stadt Thun abgelehnt wurde, wird die künftige Heimstätte des FC Thun nun komplett durch private Investoren finanziert.
Den Zuschlag erhielt die Unternehmung HRS Hauser Rutishauser Suter AG gemeinsam mit der ARCO Real Estate SA, die sowohl für den Bau als auch für den Betrieb aufkommen werden. Die Investorengruppe setzte sich gegen zwei Mitbewerber durch.
Das neue Stadion wird über etwa 10.000 Zuschauerplätze verfügen und den Anforderungen der höchsten Schweizer Spielklasse, der Super League, entsprechen. Das Projekt beinhaltet den Bau eines Einkaufszentrums und eines Fachmarktes. Die Kosten werden auf 170 Millionen Schweizer Franken – umgerechnet rund 105 Millionen Euro – taxiert. (Stadionwelt, 14.03.07)

Braucht Fußball-Deutschland ein Nationalstadion? Viele Länder haben ein Nationalstadion, in dem die jeweilige Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Das weltweit bekannteste Nationalstadion ist sicher das Wembley in London. Sollte der DFB auch eine Spielstätte als „Heimstadion“ auswählen?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |