In dieser Woche ist die Frist für die Bewerbung um die EURO 2020 abgelaufen. Neben dem bereits seit Wochen bekannten Kandidaten Türkei haben sich kurz vor Schluss zwei weitere Bewerbungen eingefunden. Zudem hat die UEFA das Prozedere des Verfahrens spontan geändert.
Die Türkiye Futbol Federasyonu (TFF) hatte sich bereits Mitte April erneut als Kandidat ins Rennen gebracht, nachdem der Verband im Rennen um die EURO 2016 erst im Finale knapp an Frankreich gescheitert war.
Einen Tag vor Ablauf der Frist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zogen dann die Verbände Schottlands (Scottish Football Association, SFA) und von Wales (Football Association of Wales, FAW), nach. Kurz vor Schluss stieg dann die Football Association of Ireland (FAI) dann doch noch, wie ursprünglich geplant, als dritter Kandidat mit ein, sodass sich erstmals drei nationale Verbände gemeinsam bewerben. Zudem bestätigte auch der Kaukasus-Staat Georgien mit seiner Fußball-Dachorganisation GFF sein offizielles Interesse. Der mögliche Partner Aserbaidschan sagte hingegen ab, sodass sich Georgien nun alleine bewirbt.
Die ebenfalls gehandelten Kandidaturen von Rumänien und Ungarn, Bulgarien und Rumänien, Belgien und dem Trio Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien kamen nicht zustande. Gerüchten um eine mögliche deutsche Bewerbung hatte der DFB von Anfang an klar widersprochen.
Somit gehen nun drei Bewerbungen ins Rennen um die EURO 2020, von denen derzeit wohl die türkische sich die größten Chancen ausrechnen dürfte. Bereits die für das Turnier 2016 eingereichten Unterlagen hatten viel Lob erhalten und sahen unter anderem in fast jeder Stadt den Bau eines neuen Stadions vor. Zudem hat UEFA-Präsident Platini Anfang des Jahres bereits offiziell seine Unterstützung bekundet, sollte sich das Land am Bosporus erneut um eine EURO bemühen.
Die geringe Anzahl an Bewerben, so wird in den Medien spekuliert, könnte dazu geführt haben, dass die UEFA am Mittwoch eine Änderung des Bewerbungsverfahrens bekannt gegeben hat. Wie es heißt, soll nun ein „formelles Verfahren“ eingeleitet werden, in dem alle 53 Mitgliedsverbände erneut ihre Bewerbungen einreichen können. Auf einem Treffen am 30. Juni in Kiew soll der weitere Ablaufplan festgelegt werden. Der Ausrichter der EURO 2020 soll dann Anfang 2014 gewählt werden. (Stadionwelt, 20.05.2012)

Braucht Fußball-Deutschland ein Nationalstadion? Viele Länder haben ein Nationalstadion, in dem die jeweilige Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Das weltweit bekannteste Nationalstadion ist sicher das Wembley in London. Sollte der DFB auch eine Spielstätte als „Heimstadion“ auswählen?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |