21.12.2007 - Europapokal


Die Stadien der deutschen Europacup-Gegner


Das Land Portugal steht im Mittelpunkt der Reisetätigkeiten deutscher Fußballfans und Vereine wenn in Februar und März 2008 die nächste Runde in Champions League und UEFA-Cup ausgespielt wird. Gleich drei Teams gastieren in Stadien der Europameisterschaft 2004.

Der einzige verbliebene deutsche Vertreter in der Champions League, Schalke 04, tritt beim FC Porto im Estádio Dragão – dem Drachenstadion – an. Die 50.948 Zuschauer fassende Arena wurde hinsichtlich der Euro 2004 errichtet und war seinerzeit Austragungsort des Eröffnungsspiels.

Ins damalige Endspielstadion reist der 1. FC Nürnberg, wenn die Franken bei Benfica Lissabon zu Gast sind. Der portugiesische Rekordmeister trägt seine Heimspiele im Estádio da Luz aus. Das Stadion des Lichts – so die deutsche Übersetzung – ist mit einem Fassungsvermögen von 65.647 Plätzen das größte Stadion des Landes.

Etwas bescheidener geht das da schon im nordportugiesischen Braga zu. Gegen den SC Braga tritt der SV Werder Bremen an. 30.200 Zuschauer passen in das Estádio Municipal, das mehr durch seine einzigartige Lage, eingebettet in ein Felsmassiv, denn durch seine pure Größe beeindruckt. Der FC Bayern München konnte sich von dem ungewöhnlichen Stadion in der UEFA-Cup Gruppenphase bereits ein Bild machen.

Die Bayern ihrerseits werden Bekanntschaft mit dem Pittodrie Stadium im schottischen Aberdeen machen. Nach dem Umbau in ein reines Sitzplatzstadion verfügt die Heimstätte des FC Aberdeen über ein Fassungsvermögen von 22.199 Zuschauern. Für den Hamburger SV geht die Reise in die Schweiz zum FC Zürich, der die Norddeutschen im EM-Stadion Letzigrund empfangen wird. Die Fans von Bayer Leverkusen können sich unterdessen auf eine Reise an den Bosporus freuen. Galatasaray Istanbul empfängt die Werkself im Hexenkessel Ali Sami Yen. Kapazität: 25.000 Plätze. (Stadionwelt, 21.12.07)





        





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