Nach Eintracht Frankfurt ist der DFB auch im Fall des 1. FC Köln der vom Kontrollausschuss vorgeschlagenen Strafe gefolgt. Der FC muss demnach sein erstes Heimspiel vor maximal 15.000 eigenen Zuschauern austragen, zu denen sich 5.000 Gästefans gesellen können.
Das Spiel gegen Zweitliga-Aufsteiger SV Sandhausen wird damit vor höchstens 20.000 Fans stattfinden können, die restlichen Plätze im RheinEnergieStadion müssen leer bleiben. Die Tickets dürfen zudem nur in personalisierter Form und ausschließlich im Vorverkauf vertrieben werde. Zudem müssen die Rheinländer 50.000 Euro Geldstrafe zahlen.

Wie angekündigt, wird der 1. FC Köln sich gegen das Urteil zur Wehr setzen. „Das DFB-Sportgericht hat den Strafkatalog aus dem Antrag des Kontrollausschusses quasi 1:1 übernommen. Der Strafrahmen ist unangemessen und vollkommen überzogen, erst recht, weil bei dem Vorfall niemand zu Schaden gekommen ist“, lehnt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Claus Horstmann, die Strafe auf der Website des Vereins ab. Das Urteil sei „inakzeptabel“, zudem bezweifelt er, dass das Urteil eine abschreckende Wirkung auf die Täter habe.
Bilder des RheinEnergieStadions und Informationen über die Spielstätte finden Sie im Stadionguide. (Stadionwelt, 28.06.2012)

Braucht Fußball-Deutschland ein Nationalstadion? Viele Länder haben ein Nationalstadion, in dem die jeweilige Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Das weltweit bekannteste Nationalstadion ist sicher das Wembley in London. Sollte der DFB auch eine Spielstätte als „Heimstadion“ auswählen?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |