17.07.2012 - Berlin


Alte Försterei zwischen Gegenwart und Zukunft


Morgen wird im Stadion An der Alten Försterei der Grundstein für den Bau der neuen Haupttribüne gelegt. Durch sie wird das Fassungsvermögen der Spielstätte von Union Berlin von 18.432 auf 21.873 Plätze ansteigen. Und für die Zukunft liegen auch schon weitere Pläne vor.

In der Gegenwart wird mit der neuen Haupttribüne zunächst der letzte Schritt im Umbau des Stadions gemacht. Der ambitionierte Zweitligist hat hierfür 15 Millionen Euro aufgebracht, das viergeschossige Bauwerk bietet genau 3.557 Zuschauern Platz. Davon werden 1.734 Sitzgelegenheiten für VIPs geschaffen. In der anstehenden Spielzeit wird die Alte Försterei also eine Baustelle sein, die Eröffnung der Tribüne soll vor Beginn der Saison 2013/2014 erfolgen, wie die Berliner Zeitung (BZ) berichtet.

Doch auch für einen zukünftigen, weiteren Ausbau des Stadions hat der Club schon Pläne vorliegen. Vor wenigen Tagen erst hat Union den Verkauf der Dauerkarten bei der Rekordmarke von 8.000 Tickets gestoppt. Wie Dirk Thieme, Präsidiumsmitglied und Chef der Stadion AG, der BZ sagte, habe man sich schon Gedanken darüber gemacht, wenn das Stadion auch mit der neuen Haupttribüne ständig voll besetzt sei.

„Wenn wir zwei, drei Jahre immer wieder ausverkauft sein sollten, werden wir die Pläne herausholen, die Herr Thieme in seiner Schublade hat“, so Vereinspräsident Dirk Zingler gegenüber der Zeitung. Nach dem Vorbild des Stadions der Freundschaft in Cottbus könnten dann die noch offenen Ecken der Alten Försterei noch mit neuen Tribünen geschlossen werden.

Informationen über das Stadion und zahlreiche Bilder der Spielstätte finden Sie im Guide. (Stadionwelt, 17.07.2012)





        





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F13 am 17.07.2012, 11:21 Uhr

Sehr schön, wie sich diese sympathische Bruchbude in ein tolles Stadion gewandelt hat und dabei sogar noch an Charme gewonnen hat.
Das Stadion der Freundschaft sollte man sich aber nicht zum Vorbild nehmen. Dies ist mittlerweile eine sehr unschöne Ansammlung an verschiedenen Tribünen.