Der ägyptische Verband denkt offenbar darüber nach den Spielbetrieb für die restlichen Spiele der Saison ohne Zuschauer auszutragen. Vor zwei Wochen hatten die schlimmsten Fußball-Ausschreitungen Ägyptens in Port Said mindestens 74 Menschen das Leben gekostet.
Wie ein Sprecher des Verbandes mitteilte, liegt die Entscheidung aber beim Premierminister und den Sicherheitsbehörden, ob der Vorschlag, die Saison unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu beenden, umgesetzt wird. Der Ligabetrieb soll nach dem Ablauf der verhängten Trauerzeit, am 15. März, wieder aufgenommen werden.
Währenddessen haben Untersuchungen der ägyptischen Regierung ergeben, dass Fans beider Mannschaften und die Sicherheitsbeamte für die Tragödie verantwortlich sein sollen. Demnach hätten Anstifter die Zuschauer für ihre politischen Zwecke missbraucht. Die Beamten seien dagegen insofern verantwortlich, da sie die Zuschauer beim Betreten des Stadions nicht kontrolliert und im Anschluss dem Platzsturm tatenlos zugeguckt hätten. (Stadionwelt, 17.02.2012)

Braucht Fußball-Deutschland ein Nationalstadion? Viele Länder haben ein Nationalstadion, in dem die jeweilige Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Das weltweit bekannteste Nationalstadion ist sicher das Wembley in London. Sollte der DFB auch eine Spielstätte als „Heimstadion“ auswählen?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |