In den kommenden Jahren streben die beiden Vereine aus Flanderns Hauptstadt Brügge, Cercle Brügge und FC Brügge, den Bau eines weiteren gemeinsamen Stadions an. Bereits das 1975 errichtete Jan-Breydel-Stadion teilten sich die beiden belgischen Erstligisten.
Das Stadion Brügge dient als Heimstätte der beiden Stadtrivalen FC Brügge und Cercle Brügge Alle Bilder: A&E Architecten
Die Landschaft rund um Brügge inspirierte die A&E Architecten zu dem Entwurf des Fußballtempels der beiden Stadtrivalen. Mit dem klassischen Thema der Kolonnade als Grundlage wurden hier Übergangsräume zwischen dem Stadion und der Umgebung geschaffen. Spätestens ab dem Jahr 2017 sollen die Besucher von dort über Treppen das Stadion mit den beiden Tribünenringen betreten können. Insgesamt 44.600 Zuschauer sollen in dem Neubau Platz finden, dessen ringförmiges Dach – nach dem Vorbild der Münchener Allianz Arena – in den Vereinsfarben der jeweiligen Heimmannschaft erstrahlt. Außerdem erhält das Stadion 26 Skyboxen und zwei Business Clubs mit 3.500 Sitzen.
Bei Heimspielen von Cercle erstrahlt das Dach in Grün, bei Spielen vom FC in blau
In diesem Entwurf des Architektenbüros aus den Niederlanden wurde ein Sockelgeschoss entworfen, sodass genug Platz für ein Parkhaus vorhanden ist und die Möglichkeit besteht, die verschiedenen Besucherströme voneinander zu trennen. Als Gemeinschaftsgebäude umfasst das Stadion eine introvertierte und eine extrovertierte Komponente. Mit der introvertierten Komponente sollen ein Gemeinschaftsgefühl und ein Gefühl der Verbrüderung vermittelt werden. Die Ellipsenform des Dachs und die gewölbten Fassadensäulen bringen dieses Gefühl zum Ausdruck. Durch die offene Fassade, das schwebende Dach und die zahlreichen Treppenanlagen kommt die Extrovertiertheit des Stadions zum Ausdruck. (Stadionwelt, 27.07.2010)
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