WM 2022 in Katar




Unmittelbar nach der Bekanntgabe Russlands als WM-Gastgeber 2018 informierte Fifa-Präsident Sepp Blatter die Weltöffentlichkeit darüber, dass der Zuschlag für die FIFA-WM 2022 an Katar geht. Der arabische Raum wird, wie Russland, zum ersten Mal eine WM austragen.

Australien, Südkorea, Japan sowie die USA hatten gegen das kleine Emirat am Persischen Golf das Nachsehen. Der Wüstenstaat Katar war mit 11.521 Quadratmetern und nur etwas mehr als einer Millionen Einwohnern der mit Abstand kleinste Bewerber. Zehn der insgesamt zwölf Stadien befinden sich innerhalb von 25 bis 30 Kilometern. Neun der Arenen müssen erst noch errichtet, drei Stadien renoviert werden.

Geld spielt für Katar keine Rolle: Insgesamt liegt das Budget für den Stadionausbau bei etwa drei Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro). In seiner Kampagne setzte Katar auf den Faktor eines Bindeglieds zwischen der westlichen Welt und Arabien sowie Tradition und Moderne. Die von der FIFA bemängelte große Hitze von bis zu 50 Grad Celsius, die zu einem Gesundheitsrisiko für Fans und Spieler werden könnte, wollen die Scheiche mit revolutionärer Technologie lösen: Die imposanten WM-Stadien sollen auf 20 Grad Celsius CO2-neutral abgekühlt werden, sodass für Zuschauer und Spieler annehmbare Temperaturen herrschen. (Stadionwelt, 04.12.2014)

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