EURO 2020




Im Jahr 2020 wird erstmals eine pankontinentale Fußball-Europameisterschaft ausgetragen. Die Spiele werden in 13 Ländern stattfinden. 32 von 54 UEFA-Mitgliedsverbänden haben sich ursprünglich um die Austragung beworben.

Das UEFA-Exekutivkomitee folgte am 6. Dezember 2012 einem Vorschlag des UEFA-Präsidenten Michel Platini und beschloss, das Turnier 2020 nicht wie bislang üblich in einem oder zwei Gastgeberländern auszutragen, sondern quer über den Kontinent zu verteilen. Im September 2013 wurden die Bewerber auf einem Kongress des Verbandes im kroatischen Dubrovnik formell bestätigt und der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Zudem wurde das Bewerbungsreglement veröffentlicht.

Jeder der 32 Nationalverbände, die an einer Austragung interessiert waren, konnte maximal zwei Bewerbungen einreichen – eine für ein Standardpaket (Achtel- oder Viertelfinale mit drei Gruppenspielen) sowie eine für das Halbfinal- und Endspielpaket.

Die Kandidaten mussten ihre endgültigen Bewerbungsunterlagen bis zum 25. April 2014 einreichen. Am 19.  September 2014 gab das Exekutivkomitee der UEFA die Austragungsstädte in Genf bekannt. Geplante Stadion-Neubauten waren im Bewerbungsverfahren zulässig. Doch wurde dabei ein baubeginn bis spätestens 2016 gefordert.

Die Mannschaften der 13 Austragungsländer sind nicht automatisch für die Endrunde qualifiziert, sondern müssen die Qualifikationsrunde bestreiten. In allen sechs Endrundengruppen können maximal zwei Ausrichterverbände vertreten sein, und jeder qualifizierte Ausrichter darf in der Gruppenphase zwei Heimspiele bestreiten. In der K.-o.-Phase gibt es keine Heimspiel-Garantie mehr.

Der DFB hatte sich Ende August 2013 mit der Allianz Arena in München bei der UEFA um Spiele der paneuropäischen EURO 2020 beworben, das Olympiastadion Berlin blieb unberücksichtigt. Die Bewerbung mit München galt für beide Pakete, also sowohl für drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale als auch für beide Halbfinal-Partien und das Endspiel.

Am 5. September 2013 wurde bekannt, dass sich Basel als Schweizer Spielort für die EM bewarb. Basel war die einzige Schweizer Stadt, die Interesse  bekundet hatte. Österreich hatte mangels Interesse auf eine Bewerbung verzichtet.


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