EURO 2016 in Frankreich




Neue Ära wird eingeleitet


Die EURO 2016 wächst auf 24 Mannschaften


Am 28. Mai 2010 hat die UEFA bekannt gegeben, welche Nation den Zuschlag als Ausrichter erhält: Frankreich wird zum dritten Mal nach 1960 und 1984 eine EM organisieren. Neu ist dabei, dass sich erstmals 24 Teams qualifizieren statt bisher 16. Damit werden fast die Hälfte aller Mitgliedsverbände der UEFA, derzeit sind dies 53, bei der EURO 2016 dabei sein.

Dementsprechend werden aber auch die Anforderungen an die Bewerbungen größer, alleine die Anzahl der Spiele steigt von 31 auf 51. Daher verlangt die UEFA nun neun EM-taugliche Spielstätten. Zwei davon müssen über eine Kapazität von 50.000 Sitzplätzen verfügen, um dem Finale des Turniers einen ansprechenden Rahmen bieten zu können. Weitere drei Stadien müssen Platz für mindestens 40.000 Menschen bieten, und für vier weitere Stadien ist ein Fassungsvermögen von 30.000 Plätzen vorgeschrieben. Drei zusätzliche Stadien sollen von den Bewerbern als Ausweichmöglichkeit bereitgehalten werden. Diese müssten also, falls nötig, ebenfalls durch bauliche Veränderungen an die Anforderungen der UEFA angepasst werden. Alle Spielstätten müssen der UEFA am 30. Juni 2014 übergeben werden.


Frankreich setzt auf bestehende Spielstätten


Von den zwölf Stadien, die Teil der französischen Bewerbung waren, sollen vier neu gebaut werden: in Bordeaux (42.000 Zuschauer), Lille (50.186 Zuschauer), Lyon (61.556 Zuschauer) und Nice (33.740 Zuschauer). Bereits bei der WM 1998 kamen schon die Stadien in Paris (Stade de France, Parc des Princes), Marseille, Lens, Saint-Etienne und Toulouse zum Einsatz. Darüber hinaus hat die Fédération Française de Football (FFF) Nancy und Strasbourg als Spielorte für die EURO 2016 nominiert. Der Großteil der Stadien muss also nur saniert und auf den neusten Stand der Anforderungen gebracht werden, darüber hinaus wird Frankreich aber auch Straßen und einige Flughäfen ausbauen.

Die Städte Nancy und Strasbourg zogen ihre Kandidatur allerdings bereits wieder zurück, da die finanziellen Mittel für einen EM-gerechten Umbau nicht vorhanden waren.

Im Sommer 2011 legte sich der französische Verband (FFF) auf Paris, Saint-Denis, Marseille, Lyon, Lille, Lens, Nizza, Bordeaux, Saint-Étienne und Toulouse als Spielorte für die EURO 2016 fest.


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