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30.07.2010 - München


Löwen werden zahm


Der TSV 1860 München will weitere Streitigkeiten über die Allianz Arena mit dem Lokalrivalen FC Bayern München vermeiden. Wie die „Bild“ berichtet, nimmt der Zweitligist die Niederlage gegen den Rekordmeister im Cateringprozess hin und verzichtet auf die Revision.

„Wir müssen eine verträgliche Lösung finden, die nicht nur gut für die Finanzen, sondern auch gut für den Verein und die Fans ist“, sagte der neue Geschäftsführer des TSV, Robert Niemann. Die Löwen waren durch das Landgericht München zur Zahlung von 542.344 Euro verurteilt worden, die sie als Mieter in der Allianz Arena als Bewirtungskosten zu zahlen hätten.

„Wir wollen ein vernünftiges Kooperationsniveau finden. Das geht nicht, wenn wir einen Rechtsstreit haben“, betonte 1860-Präsident Rainer Beeck. „Wir müssen raus, aus dieser tödlichen Spirale, dass wir Spieler aus wirtschaftlicher Not zu früh verkaufen müssen“, ergänzte Niemann. Dieser will mit dem FC Bayern über eine Kostenreduzierung in der Allianz Arena verhandeln. Der Mietvertrag belastet die Löwen mit etwa 5,5 Millionen Euro jährlich. (Stadionwelt, 30. Juli 2010)

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