Mittlerweile sind es keine 100 Tage mehr, bevor die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika beginnt, die erste auf dem „Schwarzen Kontinent“. Zur ersten Einstimmung zeigt Stadionwelt eine Auswahl der neuesten Stadionbilder von euroluftbild.de.
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| Im Soccer City Stadium, dem größten der WM, wird am 11. Juli der neue Weltmeister gekürt. Alle Bilder: euroluftbild.de |
Zwar gab und gibt es noch teils viel Kritik am Stand der Vorbereitungen, doch die eindrucksvollen Spielstätten, in denen zwischen dem 11.Juni und dem 11. Juli der Nachfolger von Titelverteidiger Italien ermittelt, werden pünktlich fertig. Durch sie wird Südafrikas Sportinfrastruktur auf ein vollkommen neues Niveau gehoben, die das Land so vorher noch nicht kannte.
Fast alle der Spielstätten sind Neubauten oder wie im Falle des 94.700 Zuschauer fassenden FNB-Stadium, während der WM unter seinem ursprünglichen Namen Soccer City geführt, einem Neubau gleichkommend umgebaut worden. Dabei wurde die Fassade des stark ausgebauten Stadions einer Kalebasse, eines traditionellen afrikanischen Trinkgefäßes, nachempfunden. Zudem hat der südafrikanische Fußballverband SAFA direkt an der Arena eine neue Zentrale bauen lassen.
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| Der Coca Cola Park ist die zweite WM-Arena in Johannesburg |
Mit dem Coca Cola Park wird Johannesburg mit einer zweiten Arena bei der WM 2010 vertreten sein. Die Sportstätte wurde zwar bereits 1928 eröffnet, im Lauf der Jahre aber mehrmals umgebaut und modernisiert, zuletzt 1995 für die Rugby-WM. Für die Endrunde der Fußball-WM in diesem Jahr wurde es unter anderem auf 65.000 Zuschauer ausgebaut.
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| Futuristischer Neubau in traumhafter Lage: das Green Point Stadium in Kapstadt |
In Kapstadt wurde für die WM - entgegen ersten Planungen – das alte Green Point Stadium im gleichnamigen Stadtteil abgerissen und durch einen modernen, 68.000 Zuschauer fassenden Neubau ersetzt. Architektonisch fällt die Arena durch ihr Dach und ihre Außenhaut auf, beim Bau mussten aber auch die vom Tafelberg herab fallenden, starken Winde beachtet werden.
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| Port Elizabeth: Wie eine Wolke wirkt das Dach des Nelson Mandela Bay Stadiums |
Von weithin auffällig ist auch das Nelson Mandela Bay Stadium im an der Pazifikküste gelegenen Port Elizabeth. Der Neubau für 46.500 Zuschauer erinnert von seinem Dach her an eine Wolke, die zwischen dem Pazifik und einem kleinem See zu schweben scheint.
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| Der Stahlbogen des Moses Mabhida Stadium in Durban ist begehbar |
Gleich die ganze Skyline einer Stadt veränderte das ebenfalls neu gebaute Moses Mabhida Stadium in Durban, einer der größten und wichtigsten Städte Südafrikas. Die Arena wird durch einen Stahlbogen überspannt, der bis zu 105 Meter hoch. Das Fassungsvermögen des Stadions, für das das alte Kings Park Stadium gesprengt wurde, liegt bei 70.000 Zuschauern. Damit ist es das zweitgrößte der WM 2010.
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| Im Rustenburger Royal Bafokeng Stadium mussten nur einige Umbauten vorgenommen werden |
Mit 42.000 Zuschauern ist das Royal Bafokeng Stadium in Rustenburg das kleinste des Turniers. Eigentlich sollte es schon für die Rugby-WM 1995 eröffnet werden, fertig gestellt wurde es aber erst vier Jahre später. Für die Fußball-WM mussten dafür aber nur vergleichsweise geringfügige Umbaumaßnahmen vorgenommen werden. Besonderheit: das Stadion ist im Besitz des Stammes der Royal Bafokeng.
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| Durch den Bau des Peter Mokaba Stadium erhielt die Stadt Polokwane eine zweite, neue Spielstätte für 45.000 Zuschauer |
Das nach einem Politiker benannte Peter Mokaba Stadium in Polokwane ist das nördlichste der WM. Der Neubau, der direkt neben einem bestehenden Stadion errichtet wurde, bietet 45.000 Zuschauern Platz. Eine Besonderheit der Arena ist die farbliche Anordnung der Sitze, die einen Sonnenaufgang darstellen soll.
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| Das östlichste aller WM-Stadien: das Mbombela Stadium in Nelspruit ist eine der zahlreichen Neubauten |
Unweit des berühmten Kruger Nationalparks und der Grenze zu Mosambik ist in Nelspruit mit dem Mbombela Stadium ein weitere neue WM-Spielstätte aus dem Boden gestampft worden, 46.000 Zuschauer finden hier Platz. Die Tragpfeiler des Neubaus sind dem Körperbau einer Giraffe nachempfunden, somit ist das Mbombela Stadium eine weitere Arena, die afrikanische Elemente in ihre Architektur integriert.
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| Das Free State Stadium in Bloemfontein war eine der wenigen, bereits bestehenden Spielstätten |
Eines der fünf bereits bestehenden Stadien ist das Free State Stadium in Bloemfontein, benannt nach der gleichnamigen Provinz. Durch den Aufbau eines zweiten Zuschauerrangs auf die Haupttribüne wurde das Fassungsvermögen auf 48.000 Zuschauer aufgestockt.
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| Mit dem Loftus Versfeld Stadium ist auch die Hauptstadt Südafrikas, Pretoria, bei der WM vertreten |
Bei der WM im eigenen Land darf natürlich auch die Hauptstadt als Austragungsort nicht fehlen. Durch das ebenfalls bereits existierende Loftus Versfeld Stadium ist Pretoria beim sportlichen Großereignis dabei. Das für Rugby und Fußball genutzte Stadion, in dem knapp 53.000 Zuschauer Platz finden, wurde grundlegend modernisiert, unter anderem wurden alle Sitzschalen ausgetauscht.
Inklusive der gesamten Infrastruktur – Straßen, Hotels, Flughäfen, öffentlicher Personennahverkehr – werden etwas 60 Milliarden Euro verbaut. Eine solch gewaltige Summe ist bislang noch nie innerhalb so kurzer Zeit in Südafrika investiert worden. (Stadionwelt, 03.03.2010)

Am 30. August wird sich der DFB festlegen, ob er mit der Allianz Arena in München oder dem Berliner Olympiastadion ins Rennen als Austragungsort bei der EURO 2020 geht. Welches der beiden Stadien sollte es Ihrer Meinung nach werden?

Die monatliche TOP 100-Zuschauertabelle mit allen deutschen Mannschaften, die eine „Ball"-Sportart betreiben. | Platz | Verein | Preis/Tor |
| 1. | Bayern München | 12,28 € |
| 2. | Bayer Leverkusen | 14,20 € |
| 3. | Borussia Dortmund | 14,63 € |
| 4. | Hannover 96 | 15,69 € |
| 5. | FC Schalke 04 | 16,68 € |