Gleich von drei Kontinenten erhielt Stadionwelt in den letzten sieben Tagen neues Bildmaterial von Stadien – neben vielen europäischen waren auch afrikanische und südamerikanische Sportstätten dabei. Den Beginn macht in dieser Woche „Fußball-Zwerg“ San Marino.
Im Stadio Olimpico di Serravalle ist die Nationalmannschaft San Marinos Zuhause
Bild: Schlomm
Das
Stadio Olimpico di Serravalle ist mit einem Fassungsvermögen von 7.000 Zuschauern das größte Stadion des Kleinstaates in Norditalien. Genutzt wird es von der Nationalmannschaft und für manche Begegnungen der heimischen Liga, des Campionati Nazionale Dilettanti. Auch die Play-Offs der Eliteklasse des Landes finden in dem Stadion in Serravalle, der größten Stadt San Marinos, statt. Eröffnet wurde es bereits 1969.
Die Nationalmannschaft von Liechtenstein und der FC Vaduz, der derzeit als Aufsteiger gegen den Abstieg aus der ersten Schweizer Liga kämpft, tragen ihre Heimspiele im
Rheinpark-Stadion in Vaduz aus. Es verfügt über 7.838 Plätze und ist das einzige Stadion Liechtensteins, das für internationale Begegnungen zugelassen ist.
Im Stadion an der Burg schafften die SF Köllerbach in der vergangenen Saison als Aufsteiger den Klassenerhalt in der Oberliga Südwest
Bild: www.red-angels-2003.de
Über einen klangvollen Namen verfügt das
Stadion an der Burg des Südwest-Oberligisten Sportfreunde Köllerbach. In das Saarländer Stadion passen 2.500 Zuschauer, die direkt neben der Spielstätte die Ruine einer alten Burg bewundern können. Einen weiteren interessanten Namen trägt die Anlage des Essener Landesligisten ESC Rellinghausen 06: den
Sportplatz am Krausen Bäumchen nennen die Kicker aus der europäischen Kulturhauptstadt 2010 ihr Zuhause.
In einen Abhang ist das Koinotiko Kyperountas auf Zypern eingebaut
Bild: www.ochehoppers.de
Ähnlich wie das Estádio Municipal de Braga ist auch das Koinotiko Kyperountas
Koinotiko Kyperountas des zyprischen Erstligisten APEP Pitsilia FC in ein Felsmassiv eingebaut. Bis zu 6.000 Menschen finden dort Platz, derzeit hat der Aufsteiger aus der Stadt Kyperounta einen deutlichen Vorsprung vor den direkten Abstiegsplätzen der Division A. In Frankreich verfügt Grenoble Foot 38, ebenfalls ein starker Erstliga-Aufsteiger, mit dem
Stade des Alpes über eins der jüngsten Stadien der Ligue 1. Es wurde Mitte Februar 2008 eröffnet und weist ein Fassungsvermögen von 20.068 Zuschauern auf. Deutlich kleiner (13.819 Plätze) ist das
Stade du Hameau des Viertligisten Pau FC, das nur aus zwei großen Tribünen besteht.
Vor seinem Wechsel zu Hertha BSC spielte Amine Chermiti im Stade Olympique du Sousse
Bild: www.die-eisernen.de
Eine der derzeit besten afrikanischen Vereinsmannschaften, Etoile Sportive du Sahel aus der tunesischen Stadt Sousse, ist im
Stade Olympique de Sousse beheimatet. In der Arena können bis zu 25.000 Fans den achtmaligen tunesischen Meister und afrikanischen Champions League-Sieger von 2007 anfeuern. Die Association Sportive du Faso-Yennenga, eine der Top-Verein in Burkina Faso, ist im
Stade de 4-Août zuhause. In dem 35.000 Zuschauer-Stadion in der Hauptstadt Ouagadougou können auch Leichtathletik-Wettbewerbe ausgetragen werden.
Vor fünf Jahren wurde das Estadio Inca Garcilaso de la Vega erneuert und ausgebaut
Bild: Stoffl
Aus Peru gibt es neue Fotos von zwei Stadien. Im
Estadio Inca Garcilaso de la Vega trägt der Club ADFP Cienciano Cuzco seine Heimspiele aus. Im Jahr 2003 erregte der Verein Aufsehen, als er River Plate Buenos Aires in den Finalspielen der Copa Sudamericana bezwang, einer Art südamerikanisches Gegenstück zum UEFA-Cup. Ein Jahr später wurde die Renovierung und Erweiterung des Stadions abgeschlossen, 42.056 Anhänger finden hier nun Platz. Deutlich weniger dürften es wohl im
Estadio de Urubamba sein, dort gibt es nur eine kleine Tribüne aus Holz.
Alle neuen Stadionfotos dieser Woche sind
hier zu finden. (Stadionwelt, 18.03.2009)